January 5, 2009

Touch Screen iMac

Filed under: Technikwelt - luclog @ 3:00 pm

Eigentlich wäre es ja logisch und ein Freund und Apple-Kenner hat mich darauf gebracht. Asus einer der Lieferanten für Apple hat ja einen PC herausgebracht den man über Stift und Finger am Bildschirm bedienen kann. Wer vielleicht einen Wacom-Bildschirm kennt, weiß was für einen Vorteil ein solches System bietet. Es ist einfach logischer Eingaben direkt dort vorzunehmen wo etwas passiert und zwar am Bildschirm. Schon vor zehn Jahren habe ich das, wie viele andere auch, daran bemerkt, daß mein Bildschirm ständig mit Fingerabdrücken beschmutzt war, weil mir irgendwer etwas zeigen wollte. Und jetzt ist die Technologie eigentlich vorhanden und reif für diesen logischen Schritt, die Eingabe auch über den Bildschirm möglich zu machen. Das wäre doch mal eine wirklich interessante Möglichkeit für eine Neuerung die Morgen auf der Macworld in San Francisco verkündet werden könnte. Bisher konnte man ja nur von einem riesen iPod Touch lesen. Aber dieser riesige iPod Touch könnte auch ein richtiger Computer mit 15 und 16 Zoll sein. Oder es wird nun eine Modellreihe aufgebaut, die dort hinführt. Denn wenn man mal ehrlich ist, die meisten Leute brauchen überhaupt keine Tastatur, da sie eigentlich garnichts damit anfangen können, eine Bildschirmeingabe reicht völlig um das Wort “Sex” einzugeben und sich dann von Link zu Link zu klicken, oder um das Familienfoto im Ordner anzuwählen, oder ein Musikstück wie vom Handy gewohnt in einer Liste zu suchen. Und wo würde sich sowas besser anbieten als beim iMac der ja schon jetzt Computer und Bildschirm in einem Gerät vereint.

Und hier noch ein Filmchen das zeigt wie es mit OS X funktionieren würde. Und die Werbung wäre auch schon fertig. Es scheint so zu sein, daß die Apple-Gemeinde eigentlich nur noch auf so etwas wartet.

December 2, 2008

Malen auf dem Display

Filed under: Technikwelt - luclog @ 11:17 am

Und noch eine gute Nachricht: Malen auf dem Display könnte bald billiger werden. Das Produkt "Duo for Laptop" könnte das Potential dazu haben. Es handelt sich dabei um einen schnurlosen Stift mit Batterie mit dem man auf dem Display zeichnen kann. Mit ca. 40 Euro wäre das eine echte preisliche Alternative zum 12er Bildschirm von Wacom für rund 1200 Euro, oder auch dem großen Stiftbildschirm von Wacom für 2000 Euro.

September 28, 2008

Listenansicht bei Leopard

Filed under: Technikwelt - luclog @ 12:55 pm

Seit ich auf Leopard umgestiegen bin habe ich ein echtes Ärgerniss festgestellt. Und wie es bei Apple so ist gibt es auch fast keine Hinweis im Netz wie man das Ärgerniss beheben kann. Irgendwie ist das peinlich. Jetzt habe ich mehrere englischsprachige und deutschsprachige Foren und Tipps und Trickseiten durch, und überall das Gleiche, die Frage wird gestellt und keiner schreibt hin, daß es mit Leopard einfach nicht mehr geht. So schön kann Fortschritt sein. Da kann man wohl nur auf das nächste Update warten und beten, daß es nicht noch schlimmer wird. Denn Apple hat in Leopard den Finder dahingehend umgestellt, daß man noch mehr und noch besser in noch grösseren Mengen von Bildchen navigieren kann, was sehr schick ist aber für den auch wichtigen Bereich der grossen Datenmengen und versteckten Pfade völliger Unfug. Die bevorzugte Darstellung ist für jeden der arbeitet eigentlich immer die Listendarstellung. Und diese Listendarstellung die “List View” lässt sich nicht mehr als Default auswählen. Es gibt zwar ein Menue in der man das einstellen darf, aber nach jedem Neustart, oder schließen des Fensters, ist alles wieder beim Alten, also der völlig unnützen “Ordner Ansicht” die schon 1980 genervt hat. Und natürlich hat Leopard auch seine guten und hübschen Seiten, aber letztlich fallen einem immer die Dinge auf die stören und nicht das was funktioniert. Zuguterletzt habe ich für das Problem dann doch noch eine eventuell mögliche Lösung gefunden, schaut ich mal an wie “Apple like” die ist: Hier. Ich rate im Übrigen davon ab, da rumzuhacken und werde es auch selber nicht tun.

July 26, 2008

Die Computer Legende

Filed under: Technikwelt - luclog @ 4:15 pm

Steve Jobs ist mit Apple mehr als verbunden. Hat er Husten purzeln schon die Börsenkurse bei Apple.

Dazu hat ich mir auch schonmal August 2006 ein paar Gedanken gemacht.

April 11, 2008

Firefox neu

Filed under: Technikwelt - luclog @ 5:16 pm

Aufmerksame Leser ihrer Zugangsstatistiken werden es schon gemerkt haben. Der eine der jetzt mit Firefox 3.0b5 auftaucht das bin ich. Ja, ich habe es getan und der neue Feuerfuchs läuft wirklich ganz flott. Ich habe das dann auch zum Anlass genommen ein bischen CSS-Hausputz hier auf dieser Seite zu machen. Den neuen Firefox kann man auf dieser Mozilla-Seite in deutsch herunterladen: Link.

February 25, 2008

Stage6 macht dicht

Filed under: Technikwelt - luclog @ 5:11 pm

Eigentlich gibt es dazu erstmal nichts weiter anzumerkten. Ausser vielleicht, daß hier mal wieder die Leute die sich umsonst die eigentliche Arbeit machen, und Content für solche Seiten bereitstellen, die eigentlichen Betroffenen sind. Also in diesem Fall die Nutzer die ihre eigenen Videos dort gehostet haben. Das ist eigentlich immer so, auch bei Flickr und all diesen Communitys. Die Leute die oft liebvoll aufbereitete Seiten und Content erstellen, haben keinerlei Sicherheit. Oft machen solche Läden zu und die Karawane zieht halt weiter.

Viele Leute brauchen keinen Computer

Filed under: Zeitgeist, Technikwelt - luclog @ 2:52 pm

Das war absehbar. Seit langem nun tingelt Don Norman (Visionär), der Professor für Kognitionswissenschaften (was auch immer das für eine Wissenschaft sein soll) mit seinen komplett durchsichtig dummen Ideen durch die Gazetten. Er vermischt dabei vernünftige Kritik, an der Gestaltung von Betriebssystemen mit einer wirklich gefährlichen Idee, die aber erst im Hintergrund durchschimmert. Er will, daß die Geräte, einen einzigen Nutzen haben – wie Fernseher, und auch so einfach sind. Das klingt dann erstmal einleuchtend. Es impliziert aber eigentlich auch etwas anderes, und darüber spricht er nicht. Einen Rückschritt der Freiheit. Sie sollen auch dann wieder so kontrollierbar sein wie Fernseher und auch so medienabhängig wie Spielkonsolen.

Was hier angedacht ist und natürlich gerne von allen Medien aufgebauscht wird, sind kontrollierbare Endgeräte, die nur in Kleinstbereichen genutzt werden können, und somit bedingen, daß der Endkunde einen vergrößerten Gerätepark kaufen muss, der dann über den bekannten Weg der Kompatibilität (Bestens zu beobachten bei der Medien-Kompatibilität, und bei Autos), schnell veralten kann und dann wieder ersetzt werden muss. Ausserdem muss für jede sinnige Erweiterung dann ein weiteres Gerät gekauft und erlernt werden. Man hat also letztlich, nicht den Vorzug von weniger komplexen Geräten, sondern den Nachteil von viel kleinteiligem Elektroschrott. Elektroschrott den man dann immer wieder im kurzen Rhythmus erneut austauschen und erlernen muss. Wobei jede Firma ihr eigenes Benutzungssystem einführt das immer kundenfreundlichst inkompatibel zu allen anderen Benutzungssystemen ist.

Dazu kommt dann, daß die Medien wieder kontrollierbar sind und vom Endkunden geräteabhängig ersetzt werden müssen. Wie bei der Schallplatte zur CD, müssen dann die gesamten Medien, die man eigentlich schon mal gekauft hat, in einem gewissen Turnus wieder neu besorgt und bezahlt werden. Für die Industrie sicher eine sympathische Idee. Die Nintendo-Lösung wird deswegen der Computerlösung dort auch immer gerne vorgezogen.

Wie einfach eine solche Welt ist, sieht man sehr gut bei Handys. Einfach mal das Handy einer fremden Firma in die Hand nehmen, dann sieht man wie schön einfach kleinteilige Technikgeräte sind. Auch fremde Mikrowellen und Herde, sind gut dazu geeignet das Problem auf einfache Weise zu veranschaulichen. Auch wenn man sich mal kurz in ein fremdes Auto setzt, sieht man sehr schön was Diversifikation in diesem Sinne bedeutet. Und natürlich ist der Computer ein Schweizer Taschenmesser und in vielen Dingen für viele überfrachtet. Aber er zwingt die Menschen auch nicht alles zu nutzen. Und er hat den Vorzug, das man für die Grundfunktionen erstmal nur ein System lernen muss, und die Erweiterungen sich erstmal aus dem schon Gelerntem erschließen. Niemand braucht ein "Nur Lesegerät" das ein Abonnement bei einer bestimmten Firma einschließt und dann nur Kosten verursacht, wenn man sich mit einem viel günstigerem Gerät mit Lesestoff versorgen kann, der für mehrere Leben reicht. Was hier angedacht ist und was der Presse genauso entgegenkommt wie der Wirtschaft, ist der Gedanke den die Autoindustrie zuerst und bis zur Perfektion umgesetzt hat: Technologie muss verplombt werden können um den Kunden in wirklicher Abhängigkeit zu halten.

Der Kunde ist im Sinne der modernen Industrie nicht Besitzer, sondern Nutzer einer Sache, was ihn verpflichtet den Hersteller dieser Sache über die Sache in Zeitabständen zu informieren und dabei für die Gewährleistung der Funktion des Gerätes zu zahlen – und das über den gesamten Zeitraum der Nutzung; falls er möchte, daß sein Gerät funktioniert.

Es gibt um den Endverbrauchern ihre Geräte zu entwinden mehrere strategische Ansätze, einer davon geht über juristische Restriktionen (Nutzungsrechte) die den Eigentumsbegriff bis zur Unkenntlichkeit strecken, und ein anderer geht über diese " Wir machen euch alles viel einfacher Schiene". Und jeder Autofahrer müsste eigentlich wissen wieviel einfacher ein Auto heutzutage ist, und jeder Herdbesitzer weiß eigentlich wieviel einfacher ein Herd heutzutage ist. Und man kann sich denken wie viele Professoren für Kognitionswissenschaften an den Vereinfachungen unseres Lebens mit beteiligt waren. Vom elektrischem Licht, über das Kraftfahrzeug, bis zum Computer, überall waren die Denker der Kognitionswissenschaften ganz vorne mit dabei, eigentlich bei jeder Entwicklung die unser Leben heute angenehmer macht.

February 11, 2008

Videos

Filed under: Technikwelt - luclog @ 3:30 pm

Und für alle die noch nicht alles gesehen haben, hier nochmals ein Hinweis auf Stage6, das Videoportal das vor allen anderen Videoportalen mit einer besonders guten Qualität heraussticht und mittlerweile auch über sehr viele Inhalte verfügt. Die deutschsprachige Sektion enthält mittlerweile genügend Material, so daß eigentlich für jeden Geschmack etwas dabei sein dürfte.

February 8, 2008

Antigravitation

Filed under: Technikwelt - luclog @ 10:49 pm

Der Martin Tajmar der traut sich was. Meldet einfach Dinge zum Patent an die es nach unserem physikalischen Weltbild gar nicht geben darf. Bin aber doch gespannt wie das weiter geht. Der Perry-Rhodan-Gedächtnis-Antigravgürtel scheint nun aufeinmal in Reichweite. Aber das habe ich beim Haushaltsroboter auch schon gedacht.

September 26, 2007

Flugauto

Filed under: Technikwelt - luclog @ 12:22 pm

Pal-V, der neue Kleinsthubschrauber, ist auf dem guten Weg unseren Individualverkehr zu revolutionieren. Auf Angaben aus der Literatur verzichte ich lieber, die liest ja niemand. Aber gerade im Luclog kann ich natürlich nicht vermeiden auf den Film "Das fünfte Element" von Luc Besson hinzuweisen, in welchem einige Verkehrsszenen mit Flugautos enthalten sind. Schon da ist es lustig anzusehen wie perfekt man sich eine solche Welt mit Flugautos vorzustellen hat. Parkplatzprobleme ade. Alle Personen die schon am Boden Probleme mit der Bewältigung des Verkehrs haben, werden bei Hinzunahme einer weiteren Dimension aufatmen. Auch das Einparken wird kein Problem, man landet einfach auf den Dächern.

Flugautos sind ausserdem die Lösung für orientierungslose Senioren im Verkehr, man fliegt einfach hoch hinauf und orientiert sich, nichts einfacher als das. Als weiteres Plus (Es gibt einfach soviele) erscheint mir das Mehr an Ausweichmöglichkeiten wenn etwas passiert: nach oben und nach unten, zur einen und zur anderen Seite. Auch die Bauwirtschaft wird sich freuen, gegen den Einschlag von schlecht gewarteten Fugautos hilft kein Doppel- oder Dreifachverglasung; da muss dann nachgebessert werden.

Ausserdem wird das Fliegen dann durch die beliebte bombensichere Elektronik unterstützt, was jedem Autofahrer schon jetzt ein Gefühl der Sicherheit vermittelt und sogar die Einmischung des ADAC oft unterbindet. Auch bei den Verfolgungsfahrten und Straßensperren durch die Polizei würden sicher eine neue Ära anbrechen, wie ja auch schon der Film "Das fünfte Element" angedeutet hat.

Ganz nebenbei könnten sich hier auch ganz neue Perspektiven für den individuellen Terroranschlag ergeben. Ich muss dabei sicher nicht erst erwähnen, daß Helicopter in der Lage sind Menschen zu köpfen. Und man kann bei einem solchen Individual-Fluggerät auch sicher besser die Bodenkontrollen umgehen, falls es überhaupt Bodenkontrollen gibt.

Ansonsten soll das "Pal-V" ja auch mehr von Rettungskräften genutzt werden und die sind durch Bettenschieben und Martinshornfahrten, eigentlich absolute Meister des verantwortungsvollen Umgangs mit jeder Technik – 200 Kmh sind da eine Ansage. Alles in allem das Flugauto ist eine bestechende Idee, die erst im Masseneinsatz wirklich alle ihre interessanten Aspekte zeigen wird.