December 4, 2008

Musik und Stil

Filed under: Wissen - luclog @ 1:56 am

Musikstile sind lustig. Der Siegeszug der Musikrichtung "Müll" ist uns ja noch allen in Erinnerung. Aber auch der Jazz hat wohl scheinbar eine ziemlich unfeine Herkunft, dazu steht bei Wikipedia: "Möglicherweise ist er abgeleitet aus einem Wort „jass“ aus dem kreolischen Patois, „jass“, für „tatkräftige Aktivität“, im speziellen Sexualverkehr." Also auch wieder mal sowas wie Ficken. Das gibt es dann in Neotradionalistischer oder auch in der Downtown oder Acid Version. Aber auch andere Musikrichtung sind grob Obszön. Z.B die sich geschickt als unverdächtig tarnende Pop-Musik. So richtig sauber sind eigentlich nur die Klassik und die Metall Musik.

4 Comments »

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  1. Mysteriös ist ja auch der Ursprung des Genres “Negerpunk”, das nur in diverser MP3-Player-Software vorkommt. Würde mich echt interessieren, wer sich das ausgedacht hat.

    Comment by Thomas — December 4, 2008 @ 9:27 am

  2. Wirklich ein Klasse Genre. Ist mir noch nicht aufgefallen. Welcher Player nutzt das denn?

    Im Übrigen sind Genres in der modernen Musik auch mittlerweile völlig nutzlos, weil wirklich nichts sich an seine Kategorie hält. Und auch absolute Kenner mittlerweile völlig dabei überfordert sind etwas einzuordnen. Wo hört der Rock auf und fängt der Punk an, und wieso haben soviel Drum and Bass Stücke überhaupt keinen Bass oft sogar nichtmal eine Bassdrum? Rätsel über Rätsel? Was unterscheidet die Musikrichtung Hip Hop in I-Tunes von der Musikrichtung Hip-Hop? Was unterscheidet Indipendent von Indie? Indiana Jones?

    Ich denke, des Rätsels Lösung bei den Kategorien in den Playern ist einfach, daß die Liste durch die CDs entsteht die man einliest, von dort werden die Kategorien einfach übernommen, auch wenn sie falsch geschrieben oder falsch gesetzt sind, oder die Erfindung eines Praktikanten oder eines verwirrten Künstlers.

    Du hast also irgendeine sehr merkwürdige Produktion auf deinem Player, sagt mein detektivischer Spürsinn. ; )

    Comment by luclog — December 4, 2008 @ 2:18 pm

  3. Da ich selber Produzent bin kenn ich dieses Dilemma nur zu gut. Der eine meint mehr in Richtung Electropunk, der andre meint Trash. So als Beispiel. Heute bieten die Begriffe für die Musikstile lediglich Hilfestellungen im beschreiben von Musik. Hip Hop muss nichts mehr mit dessen Ursprüngen zu tun haben, siehe Deichkind. Plötzlich ist es Elektro, oder Rock, oder am besten beides. Mein persönlicher Favorit ist ElectroVolkscoreRapMetalSoulRock. Dich gefolgt von Alexander Markus’s Elektrolore. Das schöne ist heute ist irgendwie alles elektrisch. Ausser im Rock bereich, aber dafür haben die halt noch tausend andere Begriffe, ach wie sowieso über all. Ob es Dipset, Schranz, Indie, Grunge, oder was weiß ich ist. Sich da auszukennen ist echt nicht leicht. Aber was soll man machen? Wie kann man die Flut an Musik sonst Kategorisieren? Vor allem wenn sich alle Stile mischen? Unmöglich! In diesem Sinne : frohes hören!

    Comment by Flüge — February 18, 2009 @ 1:01 pm

  4. Naja. Eigentlich ist eine Kategorisierung immer nützlich, insbesondere wenn man sich über eine Werk unterhalten will. Leider geht sowas aber wohl nur wenn sich auch Institutionen ausbilden die eine solche Kategoriesierung von oben bestimmen. Wenn jeder selber bestimmt, und jede Stimme gleich gewichtet wird funktioniert sowas nicht. Aber die moderne Kunst hat allgemein dieses Problem und wird dadurch in weiten Teilen unbesprechbar. Klare Sprache und definierbare Kriterien helfen aber eigentlich immer bei der Einordnung und dem Vergleich und das nützt dem Schaffenden genauso wie dem Konsumenten. Ansonsten muß man sich immer erst durch einen Dschungel von Individualterminoligie durcharbeiten, was dann dazu führ, daß man mit Leuten die keine ausgemachten Kenner einer Sache sind überhaupt nicht mehr über Stilistik reden kann ohne vorher mehrere Werkproben zum Vergleich vorzuführen.

    Comment by luclog — February 18, 2009 @ 3:30 pm

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