Klimawandel sonnengemacht
Der allmächtige Mensch der mittels CO2-Einsparung die Welt rettet bekommt wahrscheinlich nun doch einen mächtigen Strich durch die Rechnung. Die Sonne spielt nicht mit. Und das ist ganz wundersam, denn obwohl die Sonne nach dem derzeitigem Stand der Klimatologie überhaupt keinen Einfluss auf das Klima hat, hat sie nun scheinbar doch Einfluss und zwar mächtigen, und zwar messbar mächtigen. Besonders auffällig ist, daß man den Einfluss der Sonne – wenig Sonnenflecken, viel Sonnenflecken, weniger Intensität, mehr Intensität – sofort am Klimageschehen ablesen kann. Das steht alles in völligem Gegensatz zu der der populären und von vielen Wissenschaftlern vertretenen Theorie der “ menschlich verursachten Erderwärmung”, der sogenannten “anthropogenen Erderwärmungskatastrophe”. Das die Sonne überhaupt in diesem Umfang als Faktor auf das Klima der Erde einwirkt, ist im Grunde schon immer die eigentliche Widerlegung jeglicher Erderwärmungsängste. Und die Sonne war schon in früherer Zeit für einige Klimakapriolen auf der Erde verantwortlich. Und wenn die Sonne ein so großer Einfluss ist, ist alles menschliche Bemühen im Hundertstelbereich der Parts per Million (PPM) des atmosphärischen CO2 völlig wirkungslos. Diejenigen die sich wirklich wissenschaftlich und ohne Weltrettungsenthusiasmus auf das Klimasystem Erde und die damit verbundenem Problematiken beschäftigt haben, haben daher schon immer auch auf die Sonne verwiesen.
Und jetzt haben wir scheinbar eine völlig neue Lage, in der Klimawissenschaft; einige Forscher gehen nun von einer kommenden neuen Eiszeit aus und lesen das am zyklischen Verhalten der Sonnenflecken ab. Kälte ist natürlich in allen Belangen viel katastrophaler als Wärme. Wenn es kalt würde, würde es schlagartige schlechte Ernten und Hungersnöte geben. Es wäre sofort mit Krankheiten und kältebedingten Epidemien zu rechnen – denn, ganz anders als in der Lesart wie sie heutzutage modern durch die Gazetten geistert und der Wärmekatastrophe huldigt, sind die Zeiten der Kälte die Zeiten von Hunger, Krankheit, Krieg und Tod. Es ist genau entgegengesetzt zu dem was uns heute mittels Eisbären vermittelt wird: warme Zeiten sind gut für die Menschen, und kalte Zeiten sind schlecht.
Was aber tun gegen das Verhalten der Sonne? Die Sonne kann man schlecht über Steuern und Abgabe zu etwas zwingen. Eine EU-Verordnung wird nichts nutzen. Vielleicht aber schaffen wir es ja wirklich über unsere technikfeindliche zivilisationsmüde Fehlsteuerung der modernen Gesellschaft, diese Gesellschaft zu zerstören. Und dann machen wir es bei Kälte einfach wieder so wie bei den Maya und den altem Ägyptern erprobt und beten die Sonne an – Menschenopfer natürlich inklusive. Alles besser als diese böse Technikwelt, die uns heutzutage mit ihrer schreckliche Schulmedizin und den bösen Handystrahlen krank macht.
PS: Als virtuellen Sonnentempel kann ich einen Link anbieten bei dem man sich die Sonnenfleckenaktivität in fast Echtzeit anschauen kann. Im Moment ist gerade nichts von Sonnenflecken zu sehen.
Siehe auch:

Tja, mal sehen, ob oder wie schnell sich an der allgemein vertretenen Lehrmeinung etwas ändert. Vermutlich ist diese viel zu nützlich, um sie mir nichts dir nichts abzuschaffen.
Comment by NUB — April 21, 2008 @ 8:05 pm
Ich denke auch. Und ich bin mir sogar unsicher ob die Erderwärmung nicht sogar wirklich wirtschaftlichen Nutzen bringt. Denn die Klimakatastrophe dient immer mehr als Argument den europäischen Markt gegen Anbieter von Aussen abzuschotten, also den Marktzugang zu erschweren.
Comment by luclog — April 22, 2008 @ 4:50 pm
Auf Dauer führt sowas aber dazu, dass andere auch mit Protektionismus anfangen und außerdem läuft dann ein Subventionsstrudel, in dem die Unternehmen gewinnen, die sich das grünste Mäntelchen anziehen, was nicht alle können; energieintensive Industrieprodukte, Beispiel Schiffsschrauben, zunehmend auch die IT sind nie richtig “grün”.
Comment by NUB — April 22, 2008 @ 5:01 pm
Ja, das wäre dann moderne Wirtschaftsdiplomatie. Die eine Seite erfindet ein höchst komplexen und undurchsichtigen Vorwand für Protektionismus und die andere Seite zieht dann nach. Obwohl ich bei Amerika und China manchmal den Eindruck habe, die haben es gar nicht erst nötig irgendeinen Vorwand zu erfinden.
Comment by luclog — April 22, 2008 @ 5:23 pm
Wäre ja mal spannend, was der Obama anders machen würde, wenn er es schafft. Wahrscheinlich nicht viel, einen Blender hatten wir ja schon mal, der wollte alles anders machen als Kohl, insofern muss man durchaus skeptisch sein. Na ja, Hillary finde ich aber nicht so sympathisch. Wenn nicht Obama, dann lieber McCain. Und China: Die setzen eben auf Wachstum bis zum Gehtnichtmehr und versuchen sich dadurch ihre wichtige Position in der Welt zu sichern. Davon ausgehend kann man natürlich dann entsprechend protektionistische Methoden installieren, und auch die Taiwan-Frage kann dann noch schnell auf den Tisch kommen. Man muss denen allen, auch Indien, lassen: Sie haben verstanden, wie der Hase läuft.
Comment by NUB — April 22, 2008 @ 5:32 pm
Ich finde Obama eigentlich nur wegen dem Namen gut. Obama gegen Osama finde ich klasse. Das stiftet weltweit Verwirrung. Aber wahrscheinlich wird es McCain, der bietet für jeden was und spaltet nicht so wie die beiden anderen Kandidaten.
Comment by luclog — April 22, 2008 @ 6:07 pm