Gesund bis in den Tod
Der neue alte Gesundheitsfaschismus der sich an den Rauchern auslebt, ist nicht jedermanns Sache. Ein schöner Text über die neue Prohibition findet man beim Lindwurm.
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Der neue alte Gesundheitsfaschismus der sich an den Rauchern auslebt, ist nicht jedermanns Sache. Ein schöner Text über die neue Prohibition findet man beim Lindwurm.
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Es sind immer diese merkwürdigen Doppelstandarts die uns beschäftigen. In dem einen Fall sind Rassen und Ethnien gut, und das merkwürdigerweise desto erfolgloser ihre Kultur in der Geschichte der Menschheit und im Prozess der Zivilisation war, und in andern Fällen sind alle ethnischen Gruppen und alle wissenschaftlichen, kulturellen und religiösen Ideen immer schlecht und das besonders dann, wenn sie erfolgeich waren. Besonders erfolgreich war im Prozess der Zivilisation die westliche Welt mit ihren Entwicklungen die in die Moderne führten. Moderne Wissenschaft, Literatur und Kunst, die gesamte Palette der Technologie beruht darauf. Das ändert aber nichts daran, daß die Menschen in Europa und Amerika nicht müde werden ihre eigene Kultur schlecht zu reden. Die Weisheit die in dem Satz steckt "Dont shit where you eat" ist dem gerne fremdelnden europäischem Intellektuellem nicht mehr verständlich.
Denn es werden ja immer besonders diejenigen als intellektuell wertvoll hervorgehoben, die kritsch sind. Aber kritisch meint heutzutage nicht mehr die Mehrheitsmeinung zu hinterfragen oder überhaupt irgendwas zu hinterfragen: Hinter dem "Kritisch" wie es heutzutage benutzt wird verbirgt sich mittlerweile einer Massenmeinung zu folgen die sich einem utopischen Ideal verpflichtet fühlt. Kritisch heißt heutzutage: Weltabgewandt. Egal auf welche Weise die ideologische Weltabgewandheit dann zelebriert wird, ob relligiös, oder ideologisch, katholisch, kommunistisch, oder anarchistisch, sie muss den ganz großen Wurf beschwören. Das Ideal. Eine Welt neben der Welt. Eine Welt neben der Spur. Eine Welt ohne Verbindung zur Realität. Dann ist es gut, dann fleßen die Visionen im indianischen Schwitzzelt.
Daß die Menschen aber begreifen, daß sich ein Weltbevölkerung die milliarden Menschen zählt, sich nicht vom selbsbestimmten Fischfang oder der Büffeljagd ernähren kann ist heutzutage scheinbar schon zuviel verlangt. Die Gefahr für die Moderne lag immer in dieser Übertreibung. In der Negierung der Realität. Das ist eine Übertreibung vor der auch die großen Kirchen warnen, die Übertreibung die auch in den modernen Ideologien immer noch virulent ist. Das Spannungsfeld zwischen Realität und oft verlogenem Anspruch, zieht sich durch unser ganzes Leben. Die Gefahr beginnt dann wenn Menschen anfangen die Ideologie, den großen Plan, mehr zu schätzen als die Wirklichkeit.
Zur Frage der Autonomie von ethnischen, also rassischen Minderheit in großen mulikulturellen Staatsgebilden ist ein sehr lesenwertes Traktat von Fjordmann bei PI erschienen.
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