February 21, 2008

Bomben ohne Meldung

Filed under: Zeitgeist - luclog @ 1:43 pm

Eine neue Steigerung in der Schweigespirale, erst gab es Unruhen ohne Pressemeldung, nun gibt es auch Bombenanschläge ohne Pressemeldung. Und das nicht etwa weil der Ort des Geschehens im tiefsten Afrika liegt.

Erderwärmung Eilmeldung

Filed under: Erderwärmung - luclog @ 1:32 pm

Im anatolischen Winter ist ein Wolf mitten im Laufen erfroren. Der war, weil er dem IPCC geglaubt hat, erst gerade in die eigentlich bitterkalte Umgebung (Anatolien am Polarkreis) eingewandert. Der Wolf wurde dann mit überaschtem Gesichtsausdruck am Straßenrand stehend entdeckt.

Zeit ist relativ

Filed under: Zeitgeist - luclog @ 11:12 am

Die Relativität von Zeit, so denkt man, ist mittlerweile Allgemeingut. Ist sie aber nicht wirklich. Es gibt nämlich eine Relativierung von Zeit um die eine Mauer des Schweigens errichtet wurde. Es ist die des Alters. Ich komme darauf weil mir mal wieder das schon oft gehörte Argument der unglaublichen, kaum nachzuvollziehenden Arbeitsleistung von Managern begegnet ist. Die Arbeitszeitberechnung von Managern oder auch aktiven Politikern ist natürlich grundfalsch. Arbeitszeit ist da nämlich alle Zeit die nicht mit der Familie oder beim Sport verbracht wird. Andersrum gerechnet, kann also jeder die Zeit, die er nicht für Familie und Sport verwendet, berechnen und sieht dann sofort seine "Arbeitszeit als Manager". Dazu gehört dann genauso Lesen oder das gepflegte Gespräch am Kamin. Der einzige der das mal öffentlich beschrieben hat war Dieter Bohlen. "Wenn ich im Mittelmeer auf einem Boot sitze und dort einen Film dreh, das kann man doch nicht Arbeit nennen. Das ist Urlaub."(Aus dem Gedächtnis). Arbeit ist 8 Stunden Holzhacken. Ein Manager hingegen der im Bürostuhl sitzt und mit 5 Gleichgesinnten plaudert, und dabei ständige Erektionen wegen seiner Wichtigkeit bekommt, sowie ab und zu mal was anmerkt, was alle anderen für höchst innovativ empfinden, arbeitet anders. Das ist schonmal eine Relativität der Zeit, die dadurch zustande kommt, daß man es schafft sein Hobby zum Beruf zu machen. Denken ist Arbeit. Kontemplation ist Arbeit. Man sitzt da und wartet auf die Idee, Arbeit über Arbeit. Ein Unbeteiligter sieht einen sitzenden Buddha – nach dem erweiterten Arbeitsbegriff, falsch, das ist Arbeit. So entstehen 80 Stunden Wochen, mit viel Kaffee und Geschwätz.

Es gibt aber noch einen  andere Relativität und die ist viel verborgener und müßte eigentlich zu Massenentlassungen in den oberen Etagen führen. Wer alt ist, ist langsam.
Eine ganz einfache Sache und eigentlich seit Urzeiten bekannt. Jemand der die 30 überschritten hat wird langsamer. Alles wird langsamer. Und die Zeit vergeht in der Rückbetrachtung schneller. Es gibt keine neuen Ideen (Was aber eigentlich nicht schlimm ist, da es sowas wie die "Neue Idee" sowieso nicht gibt), alles wird aus Rastern entnommen die in der Jugend entwickelt worden sind. Z.B. hat ein 60 jähriger Manager einer Firma wie der Post überhaupt kein Verständnis mehr für die moderne technologische Email- und Youtube-Welt. Selbst wenn er vorgibt sich auszukennen, und vielleicht noch mit Mühe gelernt hat Emails zu schreiben. Er bleibt in der eigenen Jugend immer verhaftet. Und er braucht desto älter er wird 60 Stunden um etwas zu tun, wofür ein Junger sagen wir mal 4 Stunden braucht. Der Trick besteht jetzt in der Erfahrung, er macht dabei weniger Fehler, weil er die eigenen Fehler noch in Erinnerung hat. Aber auch das fällt bei Managern weg, sie haben keine Erinnerung an Fehler. Daraus ergibt sich eigentlich das Jugend unterbezahlt und ausgenutzt wird und das man mehr Zeit von einem möglichst jungen Manager bekommen würde. Deswegen sollte man es mit 17 jährigen Managern versuchen, da sind nämlich 40 Stunden soviel wie … na, rechnet selbst.