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	<title>Comments on: Der gute Rassismus</title>
	<link>http://luclog.blogsome.com/2007/10/25/der-gute-rassismus/</link>
	<description>Zeitgeist, Politik, Nachrichten, Kultur</description>
	<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 01:01:51 +0000</pubDate>
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	<item>
		<title>by: tresco</title>
		<link>http://luclog.blogsome.com/2007/10/25/der-gute-rassismus/#comment-660</link>
		<pubDate>Mon, 29 Oct 2007 10:54:42 +0000</pubDate>
		<guid>http://luclog.blogsome.com/2007/10/25/der-gute-rassismus/#comment-660</guid>
					<description>&lt;i&gt;&quot;Wäre der [Spandauer] Fall aber im Kern rassisch rein gewesen, wäre ein Sturm der Entrüstung losgebrannt.&quot;&lt;/i&gt;

Das trifft es auf den Punkt genau.
Wären die Spandauer Täter &quot;rassisch rein&quot; oder vielmehr &quot;rassisch hochwertig&quot; gewesen, dann wäre die Republik Kopf gestanden.

Eine wichtige Präzisierung über den Rassismus, der ach so  Wohlmeinenden, möchte ich noch einmal betonen: die sog. Antirassisten behaupten ja nicht einfach so, nur Weisse könnten rassistisch sein - sei es, weil es in ihren Genen läge oder ganz tief in ihrer Gesellschaft verankert sei - sondern weil sie in Kategorien von &quot;rassisch minderwertig&quot; und &quot;rassisch hochwertig&quot; denken ohne sich dessen bewußt zu sein. Für sie ist die Vorstellung, ein &quot;rassisch Minderwertiger&quot; könne Rassismus gegenüber &quot;rassisch Hochwertigen&quot; ausüben, absurd, geradezu denkunmöglich. 

Das führt im übrigen dann auch dazu, dass ein Barack Obama oder ein Lewis Hamilton oder Halle Berry oder Tiger Woods oder Boris Beckers Ex-Frau (man könnte die Reihe unendlich fortsetzen) trotz eines weissen Elternteils automatisch ins Lager der Schwarzen gesteckt werden. Die gehören nicht zu &quot;uns&quot;, die gehören einer bedauernswerten Minderheit an. Warum zählt man sie nicht zu den Weissen, wenn sie doch auch eine weisse Mutter oder weissen Vater haben? Es ist die unbewußte Vorstellung, wo einmal ein schwarzer Farbklecks das Reine, die weisse Haut &quot;verschmutzt&quot; hat, da können noch so viele weisse Eltern- und Großelternteile nichts mehr retten. Ein Weiss, das einmal verschmutzt wurde, wird nie wieder strahlend weiss. Wer in Eltern-, Groß- oder Urgroßelterngeneration einen Schwarzen zu seinen Vorfahren zählen muss und sei es nur einziger, wird dann als &quot;schwarzer Präsidentschaftskandidat&quot;, &quot;der erste schwarze Formel 1 Rennfahrer&quot;, &quot;schwarze Schauspielerin&quot;, &quot;schwarzer Golfspieler&quot; geführt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p><i>&#8220;Wäre der [Spandauer] Fall aber im Kern rassisch rein gewesen, wäre ein Sturm der Entrüstung losgebrannt.&#8221;</i></p>
	<p>Das trifft es auf den Punkt genau.<br />
Wären die Spandauer Täter &#8220;rassisch rein&#8221; oder vielmehr &#8220;rassisch hochwertig&#8221; gewesen, dann wäre die Republik Kopf gestanden.</p>
	<p>Eine wichtige Präzisierung über den Rassismus, der ach so  Wohlmeinenden, möchte ich noch einmal betonen: die sog. Antirassisten behaupten ja nicht einfach so, nur Weisse könnten rassistisch sein - sei es, weil es in ihren Genen läge oder ganz tief in ihrer Gesellschaft verankert sei - sondern weil sie in Kategorien von &#8220;rassisch minderwertig&#8221; und &#8220;rassisch hochwertig&#8221; denken ohne sich dessen bewußt zu sein. Für sie ist die Vorstellung, ein &#8220;rassisch Minderwertiger&#8221; könne Rassismus gegenüber &#8220;rassisch Hochwertigen&#8221; ausüben, absurd, geradezu denkunmöglich. </p>
	<p>Das führt im übrigen dann auch dazu, dass ein Barack Obama oder ein Lewis Hamilton oder Halle Berry oder Tiger Woods oder Boris Beckers Ex-Frau (man könnte die Reihe unendlich fortsetzen) trotz eines weissen Elternteils automatisch ins Lager der Schwarzen gesteckt werden. Die gehören nicht zu &#8220;uns&#8221;, die gehören einer bedauernswerten Minderheit an. Warum zählt man sie nicht zu den Weissen, wenn sie doch auch eine weisse Mutter oder weissen Vater haben? Es ist die unbewußte Vorstellung, wo einmal ein schwarzer Farbklecks das Reine, die weisse Haut &#8220;verschmutzt&#8221; hat, da können noch so viele weisse Eltern- und Großelternteile nichts mehr retten. Ein Weiss, das einmal verschmutzt wurde, wird nie wieder strahlend weiss. Wer in Eltern-, Groß- oder Urgroßelterngeneration einen Schwarzen zu seinen Vorfahren zählen muss und sei es nur einziger, wird dann als &#8220;schwarzer Präsidentschaftskandidat&#8221;, &#8220;der erste schwarze Formel 1 Rennfahrer&#8221;, &#8220;schwarze Schauspielerin&#8221;, &#8220;schwarzer Golfspieler&#8221; geführt.
</p>
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				</item>
	<item>
		<title>by: luclog</title>
		<link>http://luclog.blogsome.com/2007/10/25/der-gute-rassismus/#comment-658</link>
		<pubDate>Fri, 26 Oct 2007 20:15:33 +0100</pubDate>
		<guid>http://luclog.blogsome.com/2007/10/25/der-gute-rassismus/#comment-658</guid>
					<description>@ Tresco

Im Grunde siehst du den Kern des Problems ähnlich wie auch ich es dargestellt habe. Damit wären wir schon mal zwei. Aus der Tatsache, das Anti-Rassismus nur auf rassischer Argumentation beruht, ergibt sich zwingend der darin enthaltene umgekehrte Rassismus. Antirassismus wenn er in der Form von Rasssenlobbying betrieben wird, hilft also nicht gegen den Rassismus, sondern verschärft das Problem nur, da er rassische Argumentation verfestigt. Und wenn sich Menschen auf das Argument der Rasse berufen können und damit Erfolg haben, wird der Rassismus postitiv gestützt. Das führt nur zur weiteren Tradierung  rassischer Konflikte.


Zu II

Mein Artikel und der Artikel im Tagesspiegel beziehen genau auf diesen Fall. </description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>@ Tresco</p>
	<p>Im Grunde siehst du den Kern des Problems ähnlich wie auch ich es dargestellt habe. Damit wären wir schon mal zwei. Aus der Tatsache, das Anti-Rassismus nur auf rassischer Argumentation beruht, ergibt sich zwingend der darin enthaltene umgekehrte Rassismus. Antirassismus wenn er in der Form von Rasssenlobbying betrieben wird, hilft also nicht gegen den Rassismus, sondern verschärft das Problem nur, da er rassische Argumentation verfestigt. Und wenn sich Menschen auf das Argument der Rasse berufen können und damit Erfolg haben, wird der Rassismus postitiv gestützt. Das führt nur zur weiteren Tradierung  rassischer Konflikte.</p>
	<p>Zu II</p>
	<p>Mein Artikel und der Artikel im Tagesspiegel beziehen genau auf diesen Fall.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: luclog</title>
		<link>http://luclog.blogsome.com/2007/10/25/der-gute-rassismus/#comment-657</link>
		<pubDate>Fri, 26 Oct 2007 19:34:33 +0100</pubDate>
		<guid>http://luclog.blogsome.com/2007/10/25/der-gute-rassismus/#comment-657</guid>
					<description>@ NUB

&lt;em&gt;Und darum geht es doch am Ende: Interessen.&lt;/em&gt;

Ja, eben das ist doch meine Rede. Und deswegen ja auch der Blogkommentar, genau um das aufzuzeigen, habe ich die Beiträge geschrieben. Und natürlich geht es darum, Fehlentwicklungen und Übertreibungen im moderne Diskurs aufzuzeigen (Wenn ich das mal hier so überstrapaziert nennen darf). Das ist eigentlich sogar mein Hauptthema in diesem Blog - wo leiten die Ideen über ins Absurde, und was ist gerade der zeitgenössische Massenwahn. Und dadurch das ich meine Meinung in einen wenn auch sehr kleinen Öffentlichen Raum trage, bin ich schon sehr viel effektiver, als wenn ich nur konsumiere und Kreuzchen auf Zettelchen mache. 
</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>@ NUB</p>
	<p><em>Und darum geht es doch am Ende: Interessen.</em></p>
	<p>Ja, eben das ist doch meine Rede. Und deswegen ja auch der Blogkommentar, genau um das aufzuzeigen, habe ich die Beiträge geschrieben. Und natürlich geht es darum, Fehlentwicklungen und Übertreibungen im moderne Diskurs aufzuzeigen (Wenn ich das mal hier so überstrapaziert nennen darf). Das ist eigentlich sogar mein Hauptthema in diesem Blog - wo leiten die Ideen über ins Absurde, und was ist gerade der zeitgenössische Massenwahn. Und dadurch das ich meine Meinung in einen wenn auch sehr kleinen Öffentlichen Raum trage, bin ich schon sehr viel effektiver, als wenn ich nur konsumiere und Kreuzchen auf Zettelchen mache.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: tresco</title>
		<link>http://luclog.blogsome.com/2007/10/25/der-gute-rassismus/#comment-656</link>
		<pubDate>Fri, 26 Oct 2007 19:33:27 +0100</pubDate>
		<guid>http://luclog.blogsome.com/2007/10/25/der-gute-rassismus/#comment-656</guid>
					<description>Teil II:

Dumm und ziemlich verwirrend für die rassistischen Antirassisten der jüngste Fall in Berlin: zwei jugendliche Deutsche, ein Türke und ein Portugiese, die auf einen Schwarzen losgehen, der zu allem Unglück, als wäre die Verwirrung nicht schon groß genug, auch noch US-Amerikaner (böse!) ist!

Vielleicht ließe sich nachweisen, dass die beiden Täter mit dem portugiesischen und türkischen Hintergrund nur deshalb so gehandelt haben, weil sie Opfer des Rassismus ihrer beiden deutschen Kumpel waren. Dann wäre die Welt wieder in Ordnung. 

Schwulenvertreter haben jüngst in Amsterdam ganz ähnlich argumentiert, wo Schwule ein beliebtes Opfer von marokkanischen und türkischen Jugendbanden sind: sie würden nur deshalb Schwule klatschen, weil das eine Reaktion auf den Rassismus der weissen Mehrheitsgesellschaft sei, sie sich nur ein noch schwächeres Opfer suchten. </description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Teil II:</p>
	<p>Dumm und ziemlich verwirrend für die rassistischen Antirassisten der jüngste Fall in Berlin: zwei jugendliche Deutsche, ein Türke und ein Portugiese, die auf einen Schwarzen losgehen, der zu allem Unglück, als wäre die Verwirrung nicht schon groß genug, auch noch US-Amerikaner (böse!) ist!</p>
	<p>Vielleicht ließe sich nachweisen, dass die beiden Täter mit dem portugiesischen und türkischen Hintergrund nur deshalb so gehandelt haben, weil sie Opfer des Rassismus ihrer beiden deutschen Kumpel waren. Dann wäre die Welt wieder in Ordnung. </p>
	<p>Schwulenvertreter haben jüngst in Amsterdam ganz ähnlich argumentiert, wo Schwule ein beliebtes Opfer von marokkanischen und türkischen Jugendbanden sind: sie würden nur deshalb Schwule klatschen, weil das eine Reaktion auf den Rassismus der weissen Mehrheitsgesellschaft sei, sie sich nur ein noch schwächeres Opfer suchten.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: tresco</title>
		<link>http://luclog.blogsome.com/2007/10/25/der-gute-rassismus/#comment-651</link>
		<pubDate>Fri, 26 Oct 2007 18:32:58 +0100</pubDate>
		<guid>http://luclog.blogsome.com/2007/10/25/der-gute-rassismus/#comment-651</guid>
					<description>Ja, es ist schon wirklich komisch, dass diejenigen, die meinen, Weisse könnten niemals Opfer von Rassismus sein, sich damit unfreiwillig selbst als Rassisten outen. 

Implizit gehen sie mit einer solchen Denke von einer rassischen Wertigkeit aus, die ganz den Kriterien der Nazis entspricht. An der Spitze ihrer Rassismuspyramide steht der weisse, blonde und blauäugige Mann. Der kann niemals Opfer sein. Dann kommen die mit mediterranem Teint, die Opfer von ersterem sein können und Täter gegenüber allen anderen wie Arabern, Asiaten und Schwarzen. Ganz unten auf der Skala der des Rassismus Verdächtigen dann schließlich Schwarze, die stets Opfer und niemals Täter sein können. Wer so denkt, ist selbst ein übler Rassist. Die wohlmeinende Absicht entlarvt ihn. </description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Ja, es ist schon wirklich komisch, dass diejenigen, die meinen, Weisse könnten niemals Opfer von Rassismus sein, sich damit unfreiwillig selbst als Rassisten outen. </p>
	<p>Implizit gehen sie mit einer solchen Denke von einer rassischen Wertigkeit aus, die ganz den Kriterien der Nazis entspricht. An der Spitze ihrer Rassismuspyramide steht der weisse, blonde und blauäugige Mann. Der kann niemals Opfer sein. Dann kommen die mit mediterranem Teint, die Opfer von ersterem sein können und Täter gegenüber allen anderen wie Arabern, Asiaten und Schwarzen. Ganz unten auf der Skala der des Rassismus Verdächtigen dann schließlich Schwarze, die stets Opfer und niemals Täter sein können. Wer so denkt, ist selbst ein übler Rassist. Die wohlmeinende Absicht entlarvt ihn.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: NUB</title>
		<link>http://luclog.blogsome.com/2007/10/25/der-gute-rassismus/#comment-648</link>
		<pubDate>Fri, 26 Oct 2007 14:08:36 +0100</pubDate>
		<guid>http://luclog.blogsome.com/2007/10/25/der-gute-rassismus/#comment-648</guid>
					<description>Dass Demokratie mit Extrawürstchen operiert, kannst Du auch daran erkennen, dass Terroristen zu Verhandlungspartnern werden und ihre Forderungen (z.B. zum Nahostkonflikt) Beachtung finden, gerade weil sie durch Terror darauf aufmerksam machen. Das heißt, &quot;aus der Reihe zu tanzen&quot; (und Terror ist die wohl extremste Form der verweigerten Konformität) wird von der praktizierten Demokratie häufig noch belohnt! Die Alternative ist eben keine &quot;gesündere Demokratie&quot;, sondern sie besteht in der kompromisslosen Ausschaltung und Marginalisierung derjenigen, die aus der Reihe tanzen. Also in Unfrieden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Dass Demokratie mit Extrawürstchen operiert, kannst Du auch daran erkennen, dass Terroristen zu Verhandlungspartnern werden und ihre Forderungen (z.B. zum Nahostkonflikt) Beachtung finden, gerade weil sie durch Terror darauf aufmerksam machen. Das heißt, &#8220;aus der Reihe zu tanzen&#8221; (und Terror ist die wohl extremste Form der verweigerten Konformität) wird von der praktizierten Demokratie häufig noch belohnt! Die Alternative ist eben keine &#8220;gesündere Demokratie&#8221;, sondern sie besteht in der kompromisslosen Ausschaltung und Marginalisierung derjenigen, die aus der Reihe tanzen. Also in Unfrieden.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: NUB</title>
		<link>http://luclog.blogsome.com/2007/10/25/der-gute-rassismus/#comment-647</link>
		<pubDate>Fri, 26 Oct 2007 14:05:17 +0100</pubDate>
		<guid>http://luclog.blogsome.com/2007/10/25/der-gute-rassismus/#comment-647</guid>
					<description>&lt;i&gt;Es sind ganz im Gegenteil diese Sondergesetze die Ungleichheit, Ungerechtigkeit und auf längere Sicht ein Bedrohung des sozialen Friedens schaffen.&lt;/i&gt;

Gesetze lassen sich ja auch wieder ändern. Wenn Du auf das Antidiskriminierungsgesetz anspielst, scheint ja die Mehrheit ganz gut damit leben zu können. Du kannst aber davon ausgehen, dass es keine Gruppe grenzenlos betreiben kann, anderen ihre Interessen zu beschädigen. Und darum geht es doch am Ende: Interessen.

Und es ist wahrscheinlich auch ein Irrtum zu glauben, mit der allseitigen Akzeptanz von Demokratie sei der soziale Frieden gesichert. Es zeigt sich doch immer wieder, dass Extremisten von der Demokratie Abstand nehmen und frustrierte Bürger nicht mehr an sie glauben, sobald sie meinen, dass ihre Anliegen in der Demokratie nicht (genügend) Berücksichtigung finden. Der soziale Frieden wird (bedauerlicherweise) gerade dadurch gesichert, dass man versucht, möglichst viele Leute einigermaßen &quot;bei der Stange zu halten&quot; und auf ihre Forderungen irgendwie einzugehen anstatt sie zu ignorieren. In einer idealen Demokratie wäre der soziale Frieden ja dadurch gesichert, dass die Menschen alle die Demokratie und das Recht akzeptieren und somit auch nicht versuchen, ihre eigenen Rechte zum Schaden anderer nutzen, um dadurch selber Vorteile zu erlangen. In der realen Welt sind die Menschen aber meistens von politischen Zuständen nur solange überzeugt, wie sie etwas davon haben. Das heißt, leider besteht die Utopie darin zu glauben, die Leute wären ruhig und friedlich, würden sie nicht ihre Extrawurst bekommen. Oder eine halbe Extrawurst.
</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p><i>Es sind ganz im Gegenteil diese Sondergesetze die Ungleichheit, Ungerechtigkeit und auf längere Sicht ein Bedrohung des sozialen Friedens schaffen.</i></p>
	<p>Gesetze lassen sich ja auch wieder ändern. Wenn Du auf das Antidiskriminierungsgesetz anspielst, scheint ja die Mehrheit ganz gut damit leben zu können. Du kannst aber davon ausgehen, dass es keine Gruppe grenzenlos betreiben kann, anderen ihre Interessen zu beschädigen. Und darum geht es doch am Ende: Interessen.</p>
	<p>Und es ist wahrscheinlich auch ein Irrtum zu glauben, mit der allseitigen Akzeptanz von Demokratie sei der soziale Frieden gesichert. Es zeigt sich doch immer wieder, dass Extremisten von der Demokratie Abstand nehmen und frustrierte Bürger nicht mehr an sie glauben, sobald sie meinen, dass ihre Anliegen in der Demokratie nicht (genügend) Berücksichtigung finden. Der soziale Frieden wird (bedauerlicherweise) gerade dadurch gesichert, dass man versucht, möglichst viele Leute einigermaßen &#8220;bei der Stange zu halten&#8221; und auf ihre Forderungen irgendwie einzugehen anstatt sie zu ignorieren. In einer idealen Demokratie wäre der soziale Frieden ja dadurch gesichert, dass die Menschen alle die Demokratie und das Recht akzeptieren und somit auch nicht versuchen, ihre eigenen Rechte zum Schaden anderer nutzen, um dadurch selber Vorteile zu erlangen. In der realen Welt sind die Menschen aber meistens von politischen Zuständen nur solange überzeugt, wie sie etwas davon haben. Das heißt, leider besteht die Utopie darin zu glauben, die Leute wären ruhig und friedlich, würden sie nicht ihre Extrawurst bekommen. Oder eine halbe Extrawurst.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: luclog</title>
		<link>http://luclog.blogsome.com/2007/10/25/der-gute-rassismus/#comment-646</link>
		<pubDate>Fri, 26 Oct 2007 13:42:18 +0100</pubDate>
		<guid>http://luclog.blogsome.com/2007/10/25/der-gute-rassismus/#comment-646</guid>
					<description>Es ist doch etwas anderes ob Lobbyismus betrieben wird, oder ob Sonderrechte für Gruppen geschaffen werden die sich dann nicht exakt bestimmen lassen. Jede Partei ist nichts anderes als Lobbyismus, eine Partei ist der Zusammenschluss einer Lobby. Parteien, und Flügel, und auch Einflussnahme von großen Gruppen auf Parteien sind Bestandteil der Demokratie. 

Es gibt aber keinen Grund die Gesetze zu ändern um die Realität auf dem Papier an Ideologie anzupassen. Männer und Frauen, sind unterschiedlich, Chinesen und Europäer sind unterschiedlich, das kann man nicht durch Gesetzte ändern.Ein solches Ansinnen ist von Anfang an Dumm. Genauso Dumm wie die Gleichheit vor dem Gesetz und die Gleichheit der Möglichkeiten, mit echter Gleichheit zu verwechseln. Diese Verwechselung wird aber immer mehr Teil der öffentlichen Diskussion. Hier liegt ein Grundlegender Fehler in der Wahrnehmung der Wirklichkeit vor. Die Utopie ist die mehrheitsfähige Philosophie des heutigen Zeitgeistes. Aber leider nicht die positiver Utopie die sich auf Fortschritt ausrichtet. Sondern nur die dunkle Utopie die sich aus religiöser Paradiesvorstellung speist, in der die Löwen und die Lämmer beieinander liegen, und alles sich einer völligen Egalität auflöst.

Die Gesetze bieten schon alle Möglichkeiten ohne das Sondertatbestände im Sinne der Gleichheit geschaffen werden. Es sind ganz im Gegenteil diese Sondergesetze die Ungleichheit, Ungerechtigkeit und auf längere Sicht ein Bedrohung des sozialen Friedens schaffen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Es ist doch etwas anderes ob Lobbyismus betrieben wird, oder ob Sonderrechte für Gruppen geschaffen werden die sich dann nicht exakt bestimmen lassen. Jede Partei ist nichts anderes als Lobbyismus, eine Partei ist der Zusammenschluss einer Lobby. Parteien, und Flügel, und auch Einflussnahme von großen Gruppen auf Parteien sind Bestandteil der Demokratie. </p>
	<p>Es gibt aber keinen Grund die Gesetze zu ändern um die Realität auf dem Papier an Ideologie anzupassen. Männer und Frauen, sind unterschiedlich, Chinesen und Europäer sind unterschiedlich, das kann man nicht durch Gesetzte ändern.Ein solches Ansinnen ist von Anfang an Dumm. Genauso Dumm wie die Gleichheit vor dem Gesetz und die Gleichheit der Möglichkeiten, mit echter Gleichheit zu verwechseln. Diese Verwechselung wird aber immer mehr Teil der öffentlichen Diskussion. Hier liegt ein Grundlegender Fehler in der Wahrnehmung der Wirklichkeit vor. Die Utopie ist die mehrheitsfähige Philosophie des heutigen Zeitgeistes. Aber leider nicht die positiver Utopie die sich auf Fortschritt ausrichtet. Sondern nur die dunkle Utopie die sich aus religiöser Paradiesvorstellung speist, in der die Löwen und die Lämmer beieinander liegen, und alles sich einer völligen Egalität auflöst.</p>
	<p>Die Gesetze bieten schon alle Möglichkeiten ohne das Sondertatbestände im Sinne der Gleichheit geschaffen werden. Es sind ganz im Gegenteil diese Sondergesetze die Ungleichheit, Ungerechtigkeit und auf längere Sicht ein Bedrohung des sozialen Friedens schaffen.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: NUB</title>
		<link>http://luclog.blogsome.com/2007/10/25/der-gute-rassismus/#comment-645</link>
		<pubDate>Fri, 26 Oct 2007 13:10:02 +0100</pubDate>
		<guid>http://luclog.blogsome.com/2007/10/25/der-gute-rassismus/#comment-645</guid>
					<description>&lt;i&gt;Der Aspekt der Mehrheit und Minderheit ist immer schon berücksichtigt. &lt;/i&gt;

Wodurch? Der demokratische Ansatz bevorzugt ja zunächst mal immer die Mehrheit. Grundrechte verhindern, dass die Minderheiten ganz unter die Räder kommen... Aber ansonsten?!

&lt;i&gt;Aus der Idee aber, daß diejenigen die sich nicht so gut artikulieren können oder eine Minderheit bilden, besonderen Schutz brauchen, ließe sich auch ableiten, das bspw. kleinwüchsige Chinesen, wenn sie in der Minderzahl sind, bei Wahlen in der Demokratie zwei Stimmen bekommen.&lt;/i&gt;

Es müssen ja nicht gleich zwei Stimmen sein. Ich verstehe schon was Du meinst. Aber Politik bedeutet doch meistens: Ich finde das Problem/das Thema wichtig, das ist mir gerade so wichtig, dass ich dafür ein anderes nicht anpacke... Politik muss zwangsläufig Prioritäten setzen. Wenn es manchen eben ein besonderes Anliegen ist, eine Minderheit zu fördern... Wenn die Minderheit den Versuch unternimmt, die Mehrheit zu dominieren, regt sich ja entsprechend Protest, so dass die Kräfte wieder irgendwie ausbalanciert werden. 

Das folgende kann ich da nicht so ganz nachvollziehen:
&lt;i&gt;Es unterhöhlt den demokratischen Gedanken. Und diese Unterhöhlung wird, durch ein vordergründig moralische Argumentation betrieben.&lt;/i&gt;

In gewisser Weise dürfte es dann gar keine Interessengruppen bzw. Lobbyisten geben, wenn ich Deine Aussage richtig zu Ende führe. Sobald bestimmte Gruppen irgendwas außerhalb der Demokratie wollen, würden sie diese ja unterhöhlen... Aber die Gesellschaft ist doch andererseits voll von Engagement, das an Demokratie vorbei geht. Und auch der GDL-Streik wäre dann ja streng genommen demokratiefeindlich, weil die ja durch keine Mehrheit legitimiert wurden, die Bahn lahmzulegen. Dass Menschen außerhalb der Demokratie Anliegen artikulieren, bis hin zum Rechtsweg, ist ja bei uns im Grunde normal. Ich sehe daher nicht, warum bestimmte Minderheiten es versäumen sollten, da mitzumachen, wenn es sich lohnt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p><i>Der Aspekt der Mehrheit und Minderheit ist immer schon berücksichtigt. </i></p>
	<p>Wodurch? Der demokratische Ansatz bevorzugt ja zunächst mal immer die Mehrheit. Grundrechte verhindern, dass die Minderheiten ganz unter die Räder kommen&#8230; Aber ansonsten?!</p>
	<p><i>Aus der Idee aber, daß diejenigen die sich nicht so gut artikulieren können oder eine Minderheit bilden, besonderen Schutz brauchen, ließe sich auch ableiten, das bspw. kleinwüchsige Chinesen, wenn sie in der Minderzahl sind, bei Wahlen in der Demokratie zwei Stimmen bekommen.</i></p>
	<p>Es müssen ja nicht gleich zwei Stimmen sein. Ich verstehe schon was Du meinst. Aber Politik bedeutet doch meistens: Ich finde das Problem/das Thema wichtig, das ist mir gerade so wichtig, dass ich dafür ein anderes nicht anpacke&#8230; Politik muss zwangsläufig Prioritäten setzen. Wenn es manchen eben ein besonderes Anliegen ist, eine Minderheit zu fördern&#8230; Wenn die Minderheit den Versuch unternimmt, die Mehrheit zu dominieren, regt sich ja entsprechend Protest, so dass die Kräfte wieder irgendwie ausbalanciert werden. </p>
	<p>Das folgende kann ich da nicht so ganz nachvollziehen:<br />
<i>Es unterhöhlt den demokratischen Gedanken. Und diese Unterhöhlung wird, durch ein vordergründig moralische Argumentation betrieben.</i></p>
	<p>In gewisser Weise dürfte es dann gar keine Interessengruppen bzw. Lobbyisten geben, wenn ich Deine Aussage richtig zu Ende führe. Sobald bestimmte Gruppen irgendwas außerhalb der Demokratie wollen, würden sie diese ja unterhöhlen&#8230; Aber die Gesellschaft ist doch andererseits voll von Engagement, das an Demokratie vorbei geht. Und auch der GDL-Streik wäre dann ja streng genommen demokratiefeindlich, weil die ja durch keine Mehrheit legitimiert wurden, die Bahn lahmzulegen. Dass Menschen außerhalb der Demokratie Anliegen artikulieren, bis hin zum Rechtsweg, ist ja bei uns im Grunde normal. Ich sehe daher nicht, warum bestimmte Minderheiten es versäumen sollten, da mitzumachen, wenn es sich lohnt.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: luclog</title>
		<link>http://luclog.blogsome.com/2007/10/25/der-gute-rassismus/#comment-644</link>
		<pubDate>Fri, 26 Oct 2007 12:45:30 +0100</pubDate>
		<guid>http://luclog.blogsome.com/2007/10/25/der-gute-rassismus/#comment-644</guid>
					<description>Ich denke da ist von Anfang an ein falscher Weg beschritten worden. Wenn man will, das die Menschen sich vor dem Gesetz gleich fühlen, darf man keine Sondergesetze für alles und jedes einführen. Der Aspekt der Mehrheit und Minderheit ist immer schon berücksichtigt. Und in vielen Fällen wird er zurecht ja, auch nicht berücksichtigt oder sogar positiv gewertet. Das Wesen der Demokratie ist ja eigentlich, daß die Mehrheit bestimmt. Aus der Idee aber, daß diejenigen die sich nicht so gut artikulieren können oder eine Minderheit bilden, besonderen Schutz brauchen, ließe sich auch ableiten, das bspw. kleinwüchsige Chinesen, wenn sie in der Minderzahl sind, bei Wahlen in der Demokratie zwei Stimmen bekommen.

Es ist und war schon ein Fehler auf diese Art zu Denken, in der Demokratie einzugehen. Es unterhöhlt den demokratischen Gedanken. Und diese Unterhöhlung wird, durch ein vordergründig moralische Argumentation betrieben. Da aber die Menschen den abstrakten Wert der Demokratie meist, gar nicht verstehen, verstehen sie auch nicht die Gefahr die in einer solchen Aufweichung, der (eigentlich sowieso schon utopischen) Gleichberechtigung vor dem Gesetz besteht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Ich denke da ist von Anfang an ein falscher Weg beschritten worden. Wenn man will, das die Menschen sich vor dem Gesetz gleich fühlen, darf man keine Sondergesetze für alles und jedes einführen. Der Aspekt der Mehrheit und Minderheit ist immer schon berücksichtigt. Und in vielen Fällen wird er zurecht ja, auch nicht berücksichtigt oder sogar positiv gewertet. Das Wesen der Demokratie ist ja eigentlich, daß die Mehrheit bestimmt. Aus der Idee aber, daß diejenigen die sich nicht so gut artikulieren können oder eine Minderheit bilden, besonderen Schutz brauchen, ließe sich auch ableiten, das bspw. kleinwüchsige Chinesen, wenn sie in der Minderzahl sind, bei Wahlen in der Demokratie zwei Stimmen bekommen.</p>
	<p>Es ist und war schon ein Fehler auf diese Art zu Denken, in der Demokratie einzugehen. Es unterhöhlt den demokratischen Gedanken. Und diese Unterhöhlung wird, durch ein vordergründig moralische Argumentation betrieben. Da aber die Menschen den abstrakten Wert der Demokratie meist, gar nicht verstehen, verstehen sie auch nicht die Gefahr die in einer solchen Aufweichung, der (eigentlich sowieso schon utopischen) Gleichberechtigung vor dem Gesetz besteht.
</p>
]]></content:encoded>
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