Warnhinweise
Die Jugend wird viel zu wenig gewarnt. Und nicht nur die Jugend, alle haben Anspruch darauf vor den Gefahren des Lebens gewarnt zu werden. Deswegen und weil ich den erzieherischen Ansatz so schätze, sollten mehr Warnhinweise angebracht werden. Früher haben wir noch über die dummen Amerikaner gelacht, die auf ihre Mikrowellen schreiben, daß man darin keine Kleintiere trocknen soll. Heute müssen auch wir einsehen, daß die moderne komplexe Welt für uns einfach nicht anders zu bewältigen ist. Horrorfotos auf Zigarettenschachteln sind da nur ein erster Schritt.
Ein offener Bruch nach einem Skiunfall sollte auch durch möglichst brutale Schockfotos ins Bewusstsein der unvorsichtigen möchtegern Sportler gerückt werden. Und auf Autos sollten große aufgedruckte Poster auf den Türen davor warnen was alles passieren kann. Denn wenn die Autofahrer sehen, was bei Unfällen wirklich geschieht, würden sie vorsichtiger agieren. Mit einem Mercedes auf dessen Türen abgeschnittenen Köpfe in Hochglanz prangen würde sicher nicht so inhuman und CO2 schädigend gerast. Hier könnten aber auch abschreckende Bilder von Kindern aus Überschwemmungsgebieten, oder tote Wale genutzt werden.
Auch die umweltschädliche und gefährliche Fliegerei sollte durch Schockbilder auf Flugzeugen vermehrt ins Bewusstsein der unachtsamen Flugtouristen gerückt werden. Blutige Fotos von Bussunfällen und Bahnunglücken könnte endlich einmal auf die Gefahren hinweisen die im öffentlichen Verkehr auf uns lauern.
Das Gefährlichste ist und bleibt aber der Mensch. Und deswegen sollten die Warnhinweise auch direkt auf Menschen aufgebracht werden – was sich ja heutzutage gut in die heutige Tätowier- und Körperkunst-Mode einpassen würde. Aufschriften die junge Menschen warnen wie gefährlich, der Umgang mit anderen Menschen ist sollten unbedingt und so schnell wie möglich umgesetzt und angebracht werden. Das wäre auch im Sinne der Kirche die schon seit Jahrhunderten, gerade auch für diese Gefahren einen besonders geschärften Blick hat. Eine Aufschrift wie "Sex vor der Ehe kann sie in Hölle bringen" wäre in diesem Kontext sicher sinnvoll. Aber auch ein allgemeines "Der Bundesgesundheitsminister warnt: Diese Frau kann ihnen den letzen Nerv rauben" hielte ich im Sinne des Jugendschutzes für wichtig. Man kann aber auch schon benutzte Warnhinweise aus dem Nikotinumfeld direkt übernehmen, wie: "Frauen machen schnell abhängig: Fangen Sie gar nicht erst an!"
Link dazu.
