July 31, 2007

Eine tolle Idee

Filed under: Zeitgeist - luclog @ 3:34 pm

Echt gut, wo die Subventionen der EU jetzt hingehen sollen. Gahddafi hat ja gerade erst ein bisschen Kleingeld für seine Geiseln bekommen, die nebenbei auch noch einwenig zu erzählen hatten über die Umgehensweise mit Gefangenen dort. Was aber nicht als sonderlich schlimm gewertet wird – so sind sie halt. Auch der deutsche Aufbauhelfer dem erst in die Knie geschossen wurde bevor er an Herzversagen starb erzeugt nur ein mässiges plätschern im Betroffenheitsmeer. Tja, so sind sie halt.

Und die europäische Scheckbuchdiplomatie, die erreicht hat, daß auf jedem Bundesbürger mittlerweile ein "Entführt mich" Schild in Leuchtschrift prangt, soll nun weiter ausgebaut werden. Wir bezahlen einfach die Mohnbauern direkt, und kaufen die Ernte in Afghanistan auf.

Das wäre auch ein guter Weg, die ganz allgemein die Mafia zu besiegen. Man zahlt einfach, und schon ist das Problem gelöst. Warum haben das die Italiener eigentlich nie so klug gemacht? Auch Hitler wäre sicher durch eine grössere Summe besiegt worden. Und wem können wir eigentlich noch Geld geben: Ahmadinidschad vielleicht? Wir kaufen einfach die ganze Produktion an iranischer Propaganda, und schon haben die Leute dort genug zu tun, viel Geld und kommen nicht mehr auf dumme Ideen. Ach, ich wüsste so viele die gerne Geld nehmen würden und auch gebrauchen könnten; Nordkorea würde sich sicher auch freuen.

Oder wie es Wilhelm von Sternburg im Deutschlandradio formuliert: Das Hohngelächter der Erpresser darf uns nicht davon abhalten weiter zu zahlen.

ADG: David Harnasch (Ungewohnt schlecht editiert), Henryk M. Broder

Woran hat Mixa gedacht?

Filed under: Zeitgeist - luclog @ 1:52 pm

So so, und ich dachte immer die Türkei wäre ein demokratischer Staat und quasi Europa. Jetzt redet Claudia Roth mal Tachles und sagt der Türkei durch die Blume, daß sie nicht nach Europa gehört. Oder ist es doch eher unwahrscheinlich, daß Claudia Roth beim Kirchenbau, an die Praxis in der Türkei gedacht hat? Aber die Türkei direkt zum Willkürstaat zu erklären, ist ein dickes Ding und müsste eigentlich Konsequenzen nach sich ziehen:

(Die Grünen/Roth) Welcher Teufel muss den Bischof eigentlich geritten haben, wenn er das Handeln von Theokratien und Willkürstaaten auch nur entfernt als Richtmaß für die Bundesrepublik ansehen kann?

Denn (Quelle Sonntagsblatt/Kein direkter Link möglich):

Während Moscheen illegal unter den Augen der Behörden gebaut und nachträglich anerkannt wurden, unterliegen die Kirchen in der Türkei bis heute einem Bauverbot«, erklärt der evangelische Pfarrer. Jede religiöse Propaganda auf Straßen und Plätzen ist strengstens untersagt. Ein christliches Straßenfest wäre trotz aller Interpretationsmöglichkeiten jenseits des geschriebenen Gesetzes undenkbar.

July 30, 2007

Rassismus ist eine Zeichnung aus Frankreich

Filed under: Zeitgeist, Faschismus, Egalität - luclog @ 4:11 pm

Lange habe ich beim Rassismus in die völlig falsche Richtung geblickt. Immer hatte ich direkt den Ku-Klux-Klan, den Faschismus oder George Bush im Verdacht. Bis mir der Fall Mister Wong die Augen geöffnet hat.

Rassismus ist ein Meister aus Frankreich. Woher kommen denn diese Stereotypen von Schlitzaugen und dicklippigen Schwarzen? Es ist ein großes und sich über viele Bände erstreckendes Machwerk aus Frankreich, das den Rassismus bis heute direkt in Köpfe und Herzen der Kinder transportiert. Das Zentrum des Bösen in Europa ist Asterix. Ein rassistisches Machwerk von äußerster Brisanz. Dort wird nicht nur der Kapitalismus kritisiert, wie in "Obelix Gmbh&CoKg" "oder die "Trabantenstadt" – es wimmelt geradezu von rassistischen Stereotypen und Witzchen. Man stößt dort auf hakennasige Griechen, wie man sie heute noch in Griechenland finden kann, und auch die Spanier oder Italiener haben dort ihre eigene  Physiognomie. Der Deutsche ist ein Trottel der gerne marschiert, und die Belgier essen gerne. In Frankreich werden sogar die einzelnen Landsmannschaften mit ihren Eigenheiten dargestellt. Das entspräche in Deutschland der Karikatur eines Schwaben als sparsam, während der Bayer als Biertrinker dargestellt wird. Und eben diese Stereotypen, die es längst nicht mehr gibt, werden immer noch unschuldigen Kindern trickreich über den Umweg von vordergründig lustigen Zeichnungen in die Köpfe gehämmert.

Eine echte Kultur die diesen Ausdruck auch verdient, würde alle Unterschiede einebnen, so daß ein wunderbares einheitliches Grau entsteht. Und an diesem Ideal waren der Faschismus und auch die DDR eigentlich schon sehr nah dran. Aber der neue moderne Ansatz über "Ismusse", "Rechtsweg" und "Theorie" erscheint mir auch nicht schlecht.

Rettet die Ungleichheit 

July 29, 2007

Walk to web

Filed under: Technikwelt - luclog @ 1:47 am

Mal was anderes.

July 28, 2007

Urheberrecht mal so mal so

Filed under: Zeitgeist - luclog @ 10:10 pm

Und hier mal wieder eine gute Nachricht zum Thema Urheberecht.

Das Amtsgericht Offenburg hat einen Antrag der Staatsanwaltschaft zur Idetnifizierung eines Tauschbörsennutzers mittels Providerdaten wegen offensichtlicher Unverhältnissmäßigkeit abgelehnt.

Das Gericht sah in dem Tauschangebot der beiden Lieder jedoch keine "Straftat von erheblicher Bedeutung". Vielmehr handele sich um eine Tat, "die der Bagatellkriminalität zuzuordnen ist", weil "ein strafrechtlich relevanter materieller Schaden […] nach dem Vorbringen der Anzeigeerstatter nicht eingetreten" sei. Das Gericht verweist zur Begründung dieser Einschätzung auf das Beispiel "eines Diebes, dem die Entwendung eines Kaugummis im Wert von 30 Cent angelastet wird". Dort sei es ja auch nicht gerechtfertigt, "eine Maßnahme gemäß §§ 100g, 100h StPO in Betracht zu ziehen" um des Diebes habhaft zu werden. Ob der durch das Tauschangebot angerichtete Schaden wesentlich größer sei, wie in dem Antrag der Staatsanwaltschaft behauptet, zieht das Gericht grundsätzlich in Zweifel. Es verweist auf eine vom Staatsanwalt selbst erwähnte Studie der Harvard-Universität von 2004, in der die Autoren zu dem Schluss kommen, dass "der Einfluss von Downloads auf Verkäufe [von Musik] statistisch gegen Null geht". Darüber hinaus erzielte der Täter "keinerlei finanzielle Vorteile", was in den Augen des Gerichts ebenfalls für die Geringfügigkeit der Tat spricht.

Schließlich berücksichtigt das Gericht die Motive der Rechteinhaber. Mit ihrem Vorgehen, in bundesweiten Massenanzeigen gegen Tauschbörsen zu erstatten, verfolgten die Rechteinhaber "ersichtlich den Zweck […],den über die Ermittlungen festgestellten Anschlussinhaber später zivilrechtlich […] auf Zahlungen hohen, meist unberechtigten Schadensersatzes in Anspruch zu nehmen". Dass zum Erreichen dieses Ziels das Strafrecht herhalten soll, wo der Gesetzgeber einen Auskunftsanspruch im Zivilrecht "bewusst versagt hat", berücksichtigt das Gericht ebenfalls und kommt unterm Strich zu der eindeutigen Entscheidung, dass "die von der Staatsanwaltschaft beantragte Ermittlungsmaßnahme wegen offensichtlicher Unverhältnismäßigkeit abzulehnen" ist.

(Golem

Die Klimakultur

Filed under: Erderwärmung - luclog @ 2:36 pm

Wir haben unsere Unschuld verloren, und das ist eigentlich der schlimmste Effekt den die Umweltbewegung ausgelöst hat. Eine tiefergehende Entfremdung von der Natur wie durch den Ökologismus hat es in der Geschichte der Menschheit nicht gegeben. Die Freude am Sonnenschein ist genauso "nachhaltig" zerstört worden wie die Freude an Regen oder Schnee. Ganz allgemein ist die Naturbetrachtung nur noch eine depressive. Heutzutage gehen die Menschen in den Garten und bemerken Artenschwund und Ökoschaden.

Statt sich an der Natur zu erfreuen ist jeder Baum ein Auslöser für Depression, Weltuntergangsangst und Furcht. Jeder Sturm zeigt den erwachten Zorn der Umweltgötter. Und alle fühlen sich in einem Ausmaß schuldig, wie es nichtmal die katholische Kirche geschafft hat. Auch Sex ist von Übel, kann er doch dazu führen, daß weitere Umweltschädlinge in den Industrieländern den Planeten bevölkern – wobei dies auch ein rassisches Argument ist , denn es ist beispielsweise hierzulande nur die Vermehrung der indigenen Urbevölkerung die diese Schäden verursacht.

Hitzefrei ist mittlerweile für Schüler ein Vorbote der Apokalypse. Was Rudi Carell noch über den Sommer gesungen hat, steht mittlerweile auf dem Index der verbotenen Gedanken, und sei der noch so verregnet wie zur Zeit. Sein Hit von 1975: "Wann wird es endlich wieder Sommer" , äussert den Wunsch, nach "schönem Wetter", einer Sache die es heute nicht mehr gibt. An jedem Sangria den man trinkt hängen neuerdings die Leben von tausenden von unschuldigen Klimatoten. Die logische Kette die dabei genutzt wird ist so einfach wie bizarr; ein westlicher Mensch lebt und konsumiert, deswegen sterben woanders Menschen.

Jedes Wetter, egal wie es kommt, ist nur noch ein Beweis für Schuld der weißen, westlichen Europäer und ihrer teuflischen Technologie. Der hassenswerten Technologie, die uns solche Dinge wie das tausendfach zu verfluchende Auto und den grauenhaften Computer – zur Ausspähung und Kontrolle der Menschen die eigentlich viel glücklicher in der Steinzeit waren – aufgezwungen hat. Der Technolgie die unglaublich böse verhindert, daß wir hungern und im Winter frieren. Die Technologie die ermöglicht, daß wir nach Einbruch der Dunkelheit noch lesen können, oder, daß wir fernsehen, Radio hören oder Filme schauen. Das Wetter ist immer schlecht (und gewandeltes Klima) – Beweis einer direkten Schuld des Einzelnen, des verdammenswerten westlichen Menschen am drohenden Weltuntergang. Und da spielt es auch  keine Rolle, daß die oftmals kolportierte Wirkung des CO2 immer noch fraglich ist, und selbst wenn dies Wunder-CO2 eine Wirkung hätte, die Emissionen Europas – auf die Welt bezogen – völlig unbedeutend, und die Emissionen Deutschlands, die darin enthalten sind, noch unbedeutender sind.

Befreien aus dieser Schuld kann uns nichts, nur eine Ablasszahlung an diejenigen die dafür zuständig sind oder das erklären – und die sich bekanntermassen auf ihren Flugreisen um die Welt nur von Nüssen und Beeren ernähren – kann die Schmerzen der Urwaldindianer, der Wale oder der Eisbärbabys lindern.

Es gilt: Ob es regnet oder schneit, der Klimawandel ist nicht weit, besonders wenn die Sonne scheint.

July 25, 2007

Heidegger.

Filed under: Zeitgeist - luclog @ 9:20 pm

Das mit Heidegger habe ich schon immer gesagt. "Jungs, passt auf bei Heiddeger". Da sieht man wieder wo es hinführt, wenn meine Warnungen nicht beachtet werden. Und der hier, hat Heidegger im Orginal gelesen. Und nach dem Heiddegger lesen, hat er Partys organisiert und sich die in Rabbatt geleisteten Studien anrechnen lassen, wurde überzeugter Pazifist rauchte Joints und gründete eine Terror Zelle. Also doch irgendwie alles wie vor hundert Jahren in den Sechzigern

July 5, 2007

Der böse Westen

Filed under: Zeitgeist - luclog @ 4:44 pm

Man hört ja immer wieder was alles Schuld ist: Der Westen, die USA, George Bush, etc. Hier beschreibt ein Junger Muslim den Grund der eigentlich auf der Hand liegt aber immer weiter geleugnet wird: Die Religion.

Direkte Verlinkung leider nicht möglich.

(Appell an Glaubensbrüder: Setzt dem Terror ein Ende!)(www.nzz.ch/)