Schach der Gaspipeline
Gari Kasparow wurde bei Sabine Christinsen ausgeladen, die Hintergründe bleiben aber nebulös. Es sollte bei der Sendung um den dubiosen Polonium Tod von Alexander Litwinenko gehen. Der Sender hat sich zuerst auf Probleme bei der Satelliten Schaltung berufen, was sich aber bald als haltlos erwies.
Zuererst habe ich darüber beim Freedom Watchblog gelesen, nun kommt die Geschichte doch langsam in die vorweihnachtlichen Medien.
Siehe auch: Politische Morde, Verschwörung, Hat Litwinenko sich selbst verseucht?

Umweltpolitik als Mittel zum Zweck:
Stattdessen schwärmten Kommissare der Umweltbehörde aus und stellten in Sachalin-2 Vertragsverletzungen fest. Die Grauwale würden durch die Offshore-Förderung in ihrer Ruhe gestört, trübes Wasser hindere die Lachse daran, die Flüsse hinaufzuschwimmen, illegaler Holzeinschlag habe stattgefunden, bemängelten sie. Die Behörde reklamierte 30 Milliarden US-Dollar Schadensersatz. In einem ökologischen Notstandsgebiet wie Russland, wo zwei von drei Einwohnern schlechte Luft atmen oder unreines Wasser trinken, kam die umweltbewusste Initiative der Behörden überraschend. Die Aktienkurse fielen.
Erst teuer auf fremde Kosten bauen lassen und dann schleichend enteignen. Erinnert an den Faschismus-Vorwurf gegenüber Kritikern antisemitischer Tendenzen unter Jugendlichen mit Migrationshintergrund. So werden die Diskursmuster liberaler Gesellschaften für autoritäre Zwecke eingesetzt.
Comment by Eva-Maria Stuckel — December 17, 2006 @ 3:47 pm
Es gibt mittlerweile einige Fälle, bei denen Naturschutz das Gegenteil bewirkt. Z. B. Freilassungsaktionen bei Nerzen haben den amerikanischen Nerz in Europa heimisch gemacht. Dadurch wurde der kleinere, weniger aggressive europäische Nerz fast ausgerottet. Wenn er aber dann ausgestorben ist, wären nicht die Naturschützer Schuld, sondern der Strassenbau oder die Erderwärmung.
Comment by luclog — December 18, 2006 @ 1:55 pm