Ich werde beobachtet
Und wieder habe ich den Verdacht, daß hier einer mitliest: Diesmal erregt ein, natürlich guter, Artikel beim Tagesspiegel von Sibylle Tönnies meinen Verdacht, und es ging noch schneller. Das mit der Quellen Nennung ist ja bekanntlich beim Bloggen eine Einbahnstraße, das tun nur Blogs. Eine Zeitung würde das nie tun, auch wenn sie ganz offensichtlich plagiieren würde (Was hier nicht der Fall ist). Und man könnte sowas in den meisten Fällen aber auch garnicht sagen, geschweige denn behaupten, denn es gibt ja sowas wie das weiterleiten von Ideen von Mund zu Mund. (Stille Post funktioniert auch noch bei modernen Medien.) Aber mich als einzelne Ameise im Ameisenhaufen macht dieser flinke Transport der einzelnen Blätter doch auch irgendwie neugierig.
Daß ein Mainstream-Medium die Quelle einer Idee verlinkt, werden wir aber nie erleben. Eine wirkliche Merkwürdigkeit in unserer Welt ist zwar die Patentierbarkeit von allen möglichen trivialen Gedanken, aber hier ist damit kein Blumentopf zu gewinnen – auch das Copyright Zeichen, das sich auf jeder Tastatur befindet, nutzt da nichts. Letztlich kann aber auch das bekannte "zwei dumme ein Gedanke", Zufall, oder – da muss ich einwenig kichern – Wesensverwandtschaft dahinter stecken. Ich werde mich also mal, zu verdeckten Ermittlungen, nach Berlin begeben. Kann mir einer die Kneipe nennen, wo die sich treffen? Dacht ich’s mir doch … die stecken alle unter einer Decke.
Tagesspiegel (26.10. 26.10.2006 ca 19:20 2006), Luclog October (26. 10. 2006 16:27).
Letztens war es Burkhart Müller-Ulrich und ich weiß zwar noch nicht wie, aber irgendwie hängen die alle zusammen. Internet? Kantine?
Wenn aber einer so fahrlässig wird und das Wort Obstgleichstellung benutzt, dann hab ich sie erwischt.
