October 11, 2006

Apple beleidigt Muslime

Filed under: Zeitgeist - luclog @ 9:20 pm

Nach Coca Cola und Nike, ist nun auch Apple in die Reihe der Marken aufgestiegen durch die sich Moslems beleidigt fühlen. Nun leider ist aber auch Steve Jobs der Auffassung, daß es nur eine Religion und nur einen Gott geben darf, da sind Konflikte vorprogrammiert.

The fact that the building resembles the Ka’ba (see picture below), is called "Apple Mecca," is intended to be open 24 hours a day like the Ka’ba, and moreover, contains bars selling alcoholic beverages, constitutes a blatant insult to Islam.

Islamgipfel

Filed under: Zeitgeist - luclog @ 5:19 pm

Bassam Tibi über Schäuble.

Schäuble schwebe ein "deutscher Islam" vor, der auf einen Vergleich des Islam mit den christlichen Kirchen hinausliefe. Die Konsequenz wäre, daß die Muslime eine verfassungsrechtliche Vertretung bekommen, dasß sie Kirchensteuer erheben und in den öffentlichen Gremien sitzen dürfen, sagte Tibi den Stuttgarter Nachrichten (Mittwoch): "Die Vertreter des Islam würden also wirtschaftlich und politisch ungeheuer viel Macht bekommen - das verstehen sie als Integration."

Tibi, der nicht zum Islamgipfel eingeladen ist und zudem aus Deutschland auswandern will, nennt Schäuble einen "der unfähigsten Innenminister seit Jahren, weil er keine kompetenten Berater hat und die Folgen seines Handelns nicht erkennt: Also spielen ihn die Islamisten an die Wand."

Mehr Kinder, mehr Einwanderung

Filed under: Zeitgeist - luclog @ 3:10 pm

Lustiges Deutschland: Alle Politiker widersprechen sich und die Realität widerspricht aller politischen Argumentation. Es wird ja immer öfter analytisch festgestellt, daß wir mehr Kinder brauchen, um Wirtschaft und Rente zu retten. Ganz im Gegensatz dazu, kann die Wirtschaft aber nichtmal die jetzigen kleinen Generationen ausbilden. Auch die Politik ist froh wenn die meisten Menschen in lebenslangen Schein-Ausbildungswegen verschwinden, in sinnleeren Studiengängen oder oder staatlichen Ausbildungsmaßnahmen. Und die Daten der Wirtschaft verweisen auf etwas völlig anderes: Es werden einfach immer weniger Menschen gebraucht.

Rettet die RenteWas man braucht, ist eine gewisse Menge von Hilfsarbeitern, die sich genseitig in einem Lohndumping Wettbewerb unterbietet. Grössere Firmen stellen selber kaum noch ein, sondern unterlaufen alle sozialen und politischen Zwänge durch den Einsatz von Zeitarbeitsfirmen. Die Zeit der Massenfertigung in Fabrikationshallen ist längst vorüber. Einfache Arbeit manueller Natur verschwindet genauso wie komplexe Arbeit in Verwaltung und Forschung.

Immer weniger Menschen schaffen dank der Automation immer mehr. Und das in allen Bereichen, und auch gerade in den anspruchsvollen, planenden, verwaltenden und kreativen. Entscheidend ist im Wettbewerb eigentlich nur noch das lange vorher angesammelte Kapital. Und leider merkt die "bürgerliche Mitte" nicht, daß ihr Besitz nicht ausreicht um zu bestehen, auch ihr noch vorhandenes Kapital wird immer mehr abgesaugt und hört auf sich zu vermehren. Man lebt noch einigermassen gut von ererbtem Wohlstand. Den aber kann die Mittelschicht nicht verteidigen, da sie nicht bemerkt wie ihr Besitz stetig an Wert verliert: Weil die die Umverteilung, zum einen langsam vonstatten geht, und zum anderen, weil die meisten Niederlagen unter persönlichem Pech subsumiert werden. Die die hier solidarisch sein müssten, tendieren eher zur Schadenfreude. Das Sankt Florians Prinzip ist ein grosse Stütze einer Politik deren Primärfeind der Bürger und einer Wirtschaft deren Primärfeind der Kunde ist.

"Mehr unausgebildete Arbeitslose, sollen die Rentenkassen retten": Zwar völliger Irrsinn aber immer noch ein Argument in der politische Argumentation. Unformuliert klingt es anders: "Wir brauchen mehr Kinder". Toll. Aber die Wirtschaft braucht offensichtlich keine Menschen. Wirtschaft braucht sie nur als Kunden. Die Politik braucht sie als Verwaltungsobjekte. Angedacht ist ein System einer Dienstleistungsgesellschaft in der politisch vollüberwachte Friseure mit akademischer Laufbahn sich gegenseitig die Haare schneiden. Das Perpetuum Mobile, ist zum heiligen Gral der Wirtschaftswissenschaft geworden. Das wird unweigerlich zum Kollaps führen. Besonders, da man immer mehr das Gefühl bekommt, daß Wirtschaft und Politik ihre eigenen Lügen glauben.

Gott hat immer Recht

Filed under: Zeitgeist - luclog @ 1:18 pm

Zeit für einen neuen Steven Colbert:

Entnommen dem neuen Martell.