Klaus Staeck
Interessanterweise übernehmen die Rechtsanwälte und Rechtstudierten in Deutschland nicht nur den Bundestag, sondern auch die Sache mit der Kultur. Endlich mal etwas wo wir sogar Amerika voraus sind. Bei der Musik sind sie wohl noch im Hintertreffen, wahrscheinlich aber nur weil sie von jeher völlig Boygroup inkompatibel sind, und ihre sexuellen Vorzüge in mehr dialektischer Form durchsetzen müssen.
In der Literatur und der bildenden Kunst geht es aber voran. Nun ist der "Polit-Grafiker" Klaus Staeck Präsident der Berliner Akademie der Künste. Von grafischer Arbeit versteht er nicht viel, aber umso mehr von dem Ausnutzen politischer Strömungen. Und das war auch schon bei Beuys das wichtigste Element von Kultur. Karl Marx war der grösste deutsche Künstler, deswegen werden auch in Deutschen Museen gerne Witze mit langen Bärten als Hochkultur aufgestellt. Wir haben
eine lange Liste von solcher Hochkultur der letzten Jahrzehnte, die man eigentlich komplett in die Tonne treten kann, ausser den paar wirklich guten Leuten die eher am Rande des Kulturbetriebes auftreten und der Masse wahrscheinlich nie bekannt werden, weil eine spirituell verbundene Kulturmafia, längst Werk mit Parteibuch verkoppelt hat.
Wie war das noch mal mit den Villen im Tessin? Da passt doch die Villa von Oskar Lafontaine auch gut als Plakatmotiv. Wird aber wahrscheinlich ausgelassen. Keine Kritik unter Elchen, bitte. Leider konnte ich die Villa von Herrn Staeck noch nicht abgebildet finden. Tessin käme für ihn als Urlaubsort wohl sicher nicht infrage, ich tippe mal auf Mallorca, da trifft sich ja alles was in Deutschland kein Geld verdient.
