26 Hindus
Neues von der Religion des Friedens. Was immer wieder auffällig ist, das Gefangene freigelassen werden nachdem sich herausstellt, daß es Moslems sind. Es werden also immer gezielt Angehörige anderer Religionen erschossen. Dadurch sind auch andere ethnische Grenzen hinfällig. Es ist unwichtig, wo Staaten enden oder anfangen. Auch welche anderen Streitigkeiten es gibt, tut nichts zur Sache. Die Grenzen verlaufen mittlerweile mitten durch Länder, Kontinente, Nationalstaaten.
Die veralteten Vorstellungen und Raster von Nationalen Konflikten passen da nicht mehr. Hier irrt die grosse Masse der Kommentatoren, indem sie immer wieder eine Diskussion führen die sich an den Nationalstaaten und "Völkern" entlang hangelt. Und noch mehr irren diejenigen, die hier ein Motiv von Klassenkampf und Befreiung von Unterdrückten vermuten. Schon wenn sie so denken, gehören sie für islamische Hardliner zu dem Feind der ausgelöscht gehört. Keiner wird es denen danken, die durch idealistisch motivierte Relativierung der Gewalt, der Gewalt Vorschub leisten und unentwegt Entschuldigungen suchen, wo es längst keine Entschuldigungen mehr gibt.
Entschuldigungen, die sie sich dann aus den Klischees einer längst überholten Weltrevolutionsromantik zusammenfügen. Aus einer Traumwelt, wie man sie in Büchern findet, die sich in ihrer Tradition auf völlig irrwitzige ideologische Vorstellungen aus dem Anfang des 1900 Jahrhunderts beziehen. Und das ist hierzulande leider der Hauptstrang der Intellektualität überhaupt. Wirrer Idealismus hat in Deutschland über Jahrhunderte eine Feuerschneise geschlagen, die durch eine Fackel der Vernunft kaum noch zu überwinden ist.
