April 10, 2006

Glaubens und Pressefreiheit im Irak

Filed under: Zeitgeist - luclog @ 11:27 pm

Brandgefährlich: Im Irak eine christliche Zeitung herausbringen. Und dann noch, über Attentate und Bombenanschläge gegen Christen im Irak berichten. Solche Berichte gibt es ja nichtmal hier in Deutschland.

Mal ein Artikel dazu in der Zeit. Da wird immerhin berichtet, daß über solche Vorfälle berichtet wird. Ein echter Fortschritt.

DRM im Intel Apple

Filed under: Technikwelt - luclog @ 2:12 pm

Realtechnews meldet, daß Intel "Digital Rights Management" (DRM) auf den Chips der neuen Intel Macs integriert hat. Das kommt aber sehr überraschend.

Generationenvertrag. Harhar.

Filed under: Zeitgeist - luclog @ 1:02 pm

Gute Aussichten(FAZ). Die Alten werden älter und die gebildeten Jungen nehmen Reißaus. Und wenn man ehrlich ist, man kann diese Entscheidung verstehen. Nur die die nicht flexibel genug sind, sind auf Dauer die Angeschmierten.

In Deutschland ist über Jahrzehnte eine Politik gegen die wirtschaftliche Autonomie des Individuums  gemacht worden. Der Mensch wird immer mehr eingezwängt in ein Bürokratie, die sich bis in die letzten Lebensbereiche einmischt.

Und was dabei entstanden ist, ist eine gesellschaftliche Realität, die letztlich jede Form des individuellen Lebensentwurfs zu unterdrücken gedenkt, obwohl sie sich vordergründig der Individualität verschreibt. Und das funktioniert über die Masse der kleinen Nadelstiche, der eigentlich immer unscheinbaren Stolpersteine einer staatlichen Überregulierung, die in ihrer Masse dann zu einem unüberwindlichem Berg werden.

Zukunftsfähigkeit und Planungssicherheit für den Einzelnen ist längst Vergangenheit. Dennoch soll er bei Berufsantritt, eine absurde Person sein, die am besten in drei Jahren das Studium durchlaufen hat, wobei er zwei Jahre im Ausland verbrachte, mit Berufserfahrung und Managementqualitäten, sowie einer funktionierenden Familie mit drei Kindern, lockere tägliche sechs Stunden Autobahn (Ohne Geschwindigkeitsüberschreitung) plus Flexibilität beim Wohnort  kommen als Selbstverständlichkeit hinzu, das Fahrtenbuch wegen der Steuer macht man links nebenher – in einem Abwasch mit dem Sammeln und Sortieren der Belege, nebenbei wird noch fleissig Müll getrennt, gejoggt wegen der Gesundheit, weitergebildet, und soziales Networking betrieben, dazu kommen Kompetenzen in neuen Medien, freundliches Wesen, Gesundheit, Unterordnungfähigkeit plus Durchsetzungsvermögen, Markenbewusstsein beim Einkauf wie auch Sparsamkeit; Esprit ja, aber bitte ohne Humor.

Der realexistierende Mensch sieht leider anders aus, und das hat nichts mehr der GZSZ-Realität der Fernseh und Politikerwirklichkeit, zu tun. Es gibt haufenweise Menschen die kaum sprechen können, geschweige denn komplizierte Aufgaben bewältigen. Was ist mit denen? Die wollen auch einen Platz in dieser Gesellschaft und wenn das nur noch über Lottospielen gehen soll reicht es nicht. Und da kommen dann die Integrationsprobleme anderer Sorte erst noch oben drauf.

Pech für Leute die sich in Frauen verlieben, die ihre alte Mutter pflegen – überhaupt ist Freundschaft und Liebe eine schlimme Sache, das macht unflexibel. Wie schön das die Gesellschaft etwas dagegen tut und gleichzeitig Kinderlosigkeit als Egosimus verdammt. Und wenn es dann den Menschen in verwirrte hundertausend Stücke zerissen hat, wird auch das bemängelt.

Arbeitsgericht, ein Fall für sich

Filed under: Zeitgeist - luclog @ 11:12 am

Was Arbeitsgerichte so entscheiden (Computerwoche), ist mit dem normalen Menschenverstand auch nicht mehr nachzuvollziehen. Ein Unternehmer schliesst einen gekündigten Mitarbeiter – wohlgemerkt vom Firmeneigenen – Emailverkehr aus, damit dieser Kunden nicht auch noch über die Firmenadresse und auf Firmenkosten mit Interna versorgt. Und das Arbeitsgericht entscheidet gegen die Firma, weil dieses Vorgehen diskriminierend wäre. Aber hallo! Der Mann ist gekündigt, mehr an betrieblicher Diskriminierung geht wohl kaum. Und natürlich ist es im Interesse der Firma, daß dieser dann nicht auch noch Hetze und was sonst noch alles möglich ist unter dem Briefkopf der Firma vertreibt. Eine Firmen-Internetadresse hat ja einen gewissen offiziellen Status.

Dann wird dem Unternehmer angeraten, er könne ja den Angestellten für die Restdauer des Arbeitsverhältnisses beurlauben. Auch toll: Zum Einen wäre diese Entscheidung dann wahrscheinlich genauso kassiert worden (Ist ja noch diskriminierender), zum Anderen kann es durchaus sein, daß der Mitarbeiter in der Restzeit für bestimmte Aufgaben gebraucht wird, denn der Arbeitgeber zahlt ja auch Lohn: Wofür tut er das? Fristlos kündigen darf er ja auch nicht. Es geht voran mit der Flexibilisierung der Arbeitswelt.