Bilderverbot
Das islamische Bilderverbot hat ja schon zur Sprengung der Buddha Statuen von Bamiyan geführt. Nun erklärt der Grossmufti von Ägypten Statuen für unislamisch. Und in Ägypten stehen eine Menge kulturell sehr wichtiger Statuen, die sind dadurch alle in Gefahr. Überhaupt sind sich viele Menschen die die bildende Kunst schätzen, sich scheinbar nicht der Konsequenzen eines strikten Islam für die Kultur bewusst. Islam heisst eigentlich ernstgenommen nicht nur keine Mohamed Karikaturen, sondern gar keine Karikaturen mehr, keine Comics, keine Mona Lisa, kein David, keine Sonnenblumen und kein vitruvscher Mensch:
(NUMO) Herausgeber des Literaturmagazins Akhbar al-Adab sagte gegenüber "al-Jazeera".: "Wir können nicht ausschließen, dass jemand in den Karnak-Tempel in Luxor eindringt und ihn auf Grundlage dieser Fatwa in die Luft jagt."
Scheich Yusuf al-Qaradawi aber, der wegen seiner TV-Auftritte in arabischen Satelliten-Sendern in der gesamten sunnitisch-islamischen Welt hohes Ansehen genießt, unterstützt das neue Urteil seines ägyptischen Kollegen. "Der Islam verbietet Statuen, die Lebewesen wie Menschen oder Tiere darstellen. Der Islam verbietet alles was zu Heidentum führt oder danach riecht, inklusive der Statuen der alten Ägypter." Die einzige Ausnahme seien Kinderspielsachen.
Kirchen wie der Kölner Dom (Hagia Sophia - Weisheitskirche) werden aber gerne umgebaut, nachdem sie aller bildlicher Darstellung entkleidet worden sind.
