February 22, 2006

Katzen mögen auch Vögel mit Grippe

Filed under: Fundsachen - luclog @ 7:37 pm

Die Angst geht um. Die Vogelgrippe verbreitet langsam Panik, die nun auch mich erreicht. Was mach ich mit den Katzen?
Bisher sind ja hier in der Gegend zum Glück noch keine Fälle publik geworden, das kann aber noch kommen. Was sich dazu im Internet findet schwankt auch zwischen Beschwichtigung und Panik. Mal wird geraten vorsichtshalber wegschliessen, mal nur keine toten Vögel anpacken. Nun, das mit dem Anfassen von toten Vögeln ohne Handschuhe kommt sowieso nicht in Betracht. Aber wegschliessen, wäre eine harte Massnahme, die weder der Wohnung, noch den Katzen, noch mir gut tun würde.  Wenn die ihr Revier nicht mehr kontrollieren dürfen drehen die schlimmer durch als ein Beamter dem der Schreibtisch entzogen wird.

Auszug aus einem Focus Artikel zum Thema:

Können sich Katzen an toten Tierkadavern anstecken?

„Katzen können sich infizieren, wenn sie große sehr große, Virusmengen aufnehmen“, sagt Professor Dr. Hafez Mohamed Hafez, Leiter des Instituts für Geflügelkrankheiten der Freien Universität Berlin und Präsident der Weltgeflügeltierärztevereinigung.
Können Tauben die Vogelgrippe übertragen?

Das ist nicht sicher. In Laborexperimenten brauchten Wissenschaftler relativ große Virusmengen, um Tauben mit Vogelgrippe zu infizieren. Erkrankte Tiere scheiden kaum Viren aus. „Wir gehen davon aus, dass Tauben ein relativ geringes Risiko darstellen“, sagt Professor Dr. Hafez Mohamed Hafez, Leiter des Instituts für Geflügelkrankheiten der Freien Universität Berlin und Präsident der Weltgeflügeltierärztevereinigung.
Wie gefährdet sind unsere Singvögel?

Dazu haben Wissenschaftler kaum Daten, denn bislang haben sie nur Hausgeflügel in Laborexperimenten infiziert. „Mir ist nicht bekannt, dass während der großen Ausbrüche in Asien Singvögel gestorben sind“, sagt Professor Hafez Mohamed Hafez.
Besteht ein Risiko für kleinere Säugetiere, zum Beispiel Mäuse, Füchse etc.?

Unter experimentellen Bedingungen erkrankten Mäuse und Ratten im Labor an Vogelgrippe. Professor Dr. Hafez Mohamed Hafez hält es trotzdem für „relativ unwahrscheinlich“, dass sich Kleinsäuger hierzulande infizieren. „Wenn man doch ein totes Tier im Wald oder im Park findet, sollte man es aber nicht anfassen, denn es gibt auch andere Krankheiten wie Tollwut, die vom Tier auf den Menschen übergehen können“, mahnt der Experte.

Frankreich wird gefährlich für Juden

Filed under: Zeitgeist - luclog @ 2:53 pm

Frankreich kommt auch nicht aus den Schlagzeilen. Nachdem die Brände und Straßenschlachten in den Vorstädten abgeflaut sind erregt ein neuer Fall die Aufmerksamkeit. Freiheitsberaubung und Schutzgelderpressung ist ja nicht ungewöhnliches, nur betrifft es hier Juden und das Opfer wurde zusätzlich gefoltert und hinterher mit Spiritus übergossen und verbrannt. Und es scheint sich nicht um einen Einzelfall zu handeln.

Hagalil berichtet darüber:

Spektakulärer Mord bei Paris: "Die Gang der Barbaren" Dreiwöchige Freiheitsberaubung und Folter Ein außerordentlich brutales Verbrechen hält Frankreich in Atem: Am Montag voriger Woche wurde an einem Eisenbahngleis in der Nähe eines Vorstadtbahnhofs dreißig Kilometer südlich von Paris der 23jährige Ilan Halimi nackt, gefesselt und geknebelt aufgefunden. Der in einem südlichen Stadtteil von Paris arbeitende Handyverkäufer war am 20. Januar 2006 entführt, nachdem ihm eine "verlockend" aussehende junge Frau eine Verabredung gegeben und ihn in eine Falle gelockt hatte, und im Anschluss fieberhaft polizeilich gesucht worden. 24 Tage lang wurde er in einer Hochhauswohnung in Bagneux (einer südlich an Paris angrenzenden Vorstadt) festgehalten, dort zunächst geschlagen und später gefoltert. Dabei wurden ihm Messerstiche am Hals und Brandwunden zugefügt, schließlich wurde er mit einem Brennstoff (White Spirit) übergossen – das Opfer, dessen Körper zu 80 % von Verletzungen bedeckt war, starb am vorigen Montag noch während der Fahrt ins Krankenhaus. Am Freitag wurde Ilan Halimi, unter großer Anteilnahme der öffentlichen Meinung und der Medien, vor circa 500 Personen auf dem jüdischen Friedhof von Pantin – einer nordöstlich an Paris angrenzenden Kommune – beerdigt.

eDonkey Server beschlagnahmt

Filed under: Technikwelt - luclog @ 1:29 pm

Ein gosser E-Donkey Server wurde in Belgien beschlagnahmt, gleichzeitig wurde der in der Schweiz lebende Betreiber des Servers verhaftet und seine Wohnung durchsucht. Interessant finde ich diesen Fall besonders, weil auf einem Peer to Peer Server sich nur Protokolle über Nutzer befinden und keinerlei urheberrechtlich geschütztes Material. Hier werden scheinbar ganz besondere Gesetze angewandt, die nichts mehr mit dem Urheberrecht zu tun haben. Das ist so, als wenn ein Autobahnbetreiber in Frankreich wegen der darauf geschmuggelten Barbiturate inhaftiert wird.

Einsteins Zirkel

Filed under: Fundsachen - luclog @ 1:08 pm

In seine Jugend gründete Albert Einstein mit Anderen zusammen einen Diskussionszirkel die Akademie Olympia (Unbescheiden), hier wurde zusammen einiges philosophisches diskutiert. Zu den Themen gehörten auch religiöse und kabbalistische Themen wie Spinoza. Einer der vielen Hinweise, daß Einstein wohl nicht so rational ausgerichtet war, wie es gemeinhin verbreitet wird. Auch sein eher religiöses Zitat: "Gott würfelt nicht", passt in dieses Bild.

Die Berner "Akademie Olympia" Als "Albert Ritter von Steißbein, Präsident der Akademie Olympia" fungierte Einstein, in dessen Berner Wohnung meistens die Treffen stattfanden. Den Namen und Titel erhielt Einstein von Conrad Habicht.

Endlich mal abschalten

Filed under: Fundsachen - luclog @ 12:41 pm

 Hier kann man das Internet abschalten.